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Innenstadt gesperrt: Wo fährt der Korso?

Bückeburgs Fußballfans haben ein großes Problem

Bückeburg (rc). Bückeburgs Fußballfans haben am Samstagabend ein Problem – falls Deutschland den dritten Platz bei der WM erreicht, woran im Grunde keiner zweifelt, noch nicht einmal Krake Paul. Denn: Der Platz, wo die Fans normalerweise ihrer Freude freien Lauf lassen, die Lange Straße vor der Stadtkirche, ist komplett gesperrt. Zu Fuß kann man dort zwar seine Fahnen schwenken und die Vuvuzelas röhren lassen. Aber mit dem Auto, eben mal aus dem Schiebedach gucken, Hupen, andere treffen? Alles nicht möglich. Denn eine wirkliche Ausweichstrecke gibt es nicht, es sei denn, man fährt auf den Umgehungsstraßen rund um Bückeburg. Aber wer will das schon? Das sieht doch keiner.

veröffentlicht am 10.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 10:21 Uhr

Auf die Frage, wo die Fans ihrer Freude freien Lauf lassen können, geriet auch Ordnungsamtsleiter Heinz Niemeyer ins Grübeln: „Muss man halt, man könnte ja, tja …“ Denn die Alternativen, die er aufzählte, haben alle nur Nachteile. Über die Herminenstraße und Ulmenallee? Geht nicht, da ist das Krankenhaus. Durch die Herderstraße? Viel zu eng und viel zu viele Anwohner. Über den Unterwallweg? Gesperrt.

Schließlich seine Empfehlung: „Alle zu Fuß zur Stadtkirche kommen und dort ohne fahrbaren Untersatz feiern.“ Dann könne man auch ein Bierchen mehr trinken…




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