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Stadt will städtische Gebäude für Fotovoltaik zur Verfügung stellen

Bürger sollen Solar finanzieren

Bückeburg (rc). Die Stadt wird keine eigenen Fotovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden montieren und dafür auch kein Geld aus dem Stadtsäckel nehmen. Sie setzt auf Bürgersolaranlagen, also auf private Investoren. Das ist der Tenor einer Entscheidung, die am Montagabend hinter den verschlossenen Türen des Verwaltungsausschusses diskutiert worden ist. Danach soll in naher Zukunft an die Öffentlichkeit gegangen werden, um solche Projekte voranzutreiben.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:21 Uhr

Insbesondere Schulen, Sporthallen oder Dorfgemeinschaftshäuser kommen für die Ausrüstung mit Solaranlagen in Betracht, teilte Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage unserer Zeitung mit. Und verwies auf ein erstes Modell, das in Bückeburg als Bürgersolaranlage verwirklicht worden ist: die Anlage auf dem Feuerwehrgerätehaus in Meinsen-Warber. Hier hatten private Investoren ihr Scherflein eingezahlt. Realisiert wurde es, als genügend Geld zusammengekommen war. Jetzt erhalten die Investoren aus den Überschüssen der Stromerzeugung eine Verzinsung auf ihr eingesetztes Kapital.

Wie der Bürgermeister sagte, sollen in den kommenden Tagen die in Betracht kommenden Gebäude noch einmal bewertet werden. Eines schloss der Bürgermeister aus: das Rathaus. „Das wird aus Gründen des Denkmalschutzes nicht gehen.“




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