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Bebauungsplan in Hohenrode aufgehoben: Kein Investor zu finden

Buswendeschleife in Exten, neues Baugebiet in Engern bewilligt

Rinteln (wm). Vor sechs Jahren ist der Bebauungsplan "Östlich vor dem Berge" in Hohenrode aufgestellt worden - damals hatten Orts- wie Stadtrat die Vision, hier könnte eine neue Siedlung mit Stichstraßen entstehen. Gebaut worden sind in der Zeit gerade mal drei Häuser, direkt an der Straße vor dem Berge. Auch die Suche nach Investoren, unter anderem ist die Volksbank angesprochen worden, war vergeblich - am Hang schwer zu erschließen, zu teuer, zu weit weg von der Kernstadt.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Die Verwaltung will jetzt die Konsequenzen ziehen und schlug deshalb in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vor, den ursprünglichen Bebauungsplan aufzuheben und eine Bebauung nur entlang der Straße vorzusehen - in einer Grundstücksbreite, wie sie durch die drei neu entstandenen Häuser vorgeben ist. Ein Vorschlag, dem alle Bauausschussmitglieder so zustimmten. Auch der Bebauungsplan für die vom Extener Ortsrat gewünschte Buswendeschleife nördlich der Behrenstraße ist modifiziert worden. Angrenzend an den Wendehammer für Busse gibt es jede Menge Parkplätze, nördlich davon, durch eine Hecke getrennt, soll ein Bolzplatz angelegt werden. Eine Stichstraße führt von der Buswendeschleife dann in ein kleines, neues Siedlungsgebiet mit Grundstücken für fünf Häuser. In Engern sollen "Hinter den Höfen" ebenfalls fünf neue Wohnhäuser entstehen, der neu entschlossene Geländestreifen zwischen der Eisenbahn und der Berliner Straße grenzt an das Wohngebiet am Schildgraben an. Dieter Horn, Bauausschussmitglied wie Ortsbürgermeister in Engern begrüßte ausdrücklich das Bauvorhaben. Seine Ausschusskollegen stimmten zu.




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