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Für jede helfende Hand dankbar

Café Ehrenamt: Mittler zwischen Vereinen und Freiwilligen

BÜCKEBURG. Der Kinderhilfsverein „Chic für Chancen“ (CfC), der Bückeburger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und das „Leselust“-Projekt der Bürgerstiftung Schaumburg sind die Protagonisten des ersten 2019 veranstalteten „Café Ehrenamt“ in der Begegnungsstätte Herderstraße gewesen.

veröffentlicht am 13.02.2019 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 13.02.2019 um 18:15 Uhr

Anke Milost (von links), Manuela Babatz, Kerstin Gorenc und Sven Lampe stehen im „Café Ehrenamt“ Interessierten als Ansprechpartner zur Verfügung. Foto: bus
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Autor

Herbert Busch Reporter
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BÜCKEBURG. Der Kinderhilfsverein „Chic für Chancen“ (CfC), der Bückeburger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und das „Leselust“-Projekt der Bürgerstiftung Schaumburg sind die Protagonisten vom ersten, 2019 veranstalteten „Café Ehrenamt“ in der Begegnungsstätte Herderstraße gewesen.

Die von der Kontaktstelle Ehrenamt Schaumburg (KESS) organisierte Zusammenkunft macht zweimal pro Jahr in Bückeburg Station. Wie Manuela Babatz erläuterte, versteht sich die Kontaktstelle vor allem als Schnittstelle zwischen Vereinen und Ehrenamtlichen. „Wir helfen interessierten Freiwilligen, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu finden und unterstützen Organisationen, Institutionen und Vereine bei der Suche nach engagierten Ehrenamtlichen“, erklärte die KESS-Ansprechpartnerin.

In der Begegnungsstätte saßen Kerstin Gorenc (CfC), Sven Lampe (DRK) und Anke Milost fünf Interessierte gegenüber. Diese erfuhren zahlreiche Details über Entstehung, Engagement und Aktivitäten der drei Vereinigungen. Gorenc verdeutlichte zudem, dass „Chic für Chancen“ insbesondere bei seinem Weihnachtswunschzettelprojekt im Rahmen des im Juni in Bückeburg anstehenden Bürgermahls und bei einem Schulschwimmprojekt auf Hilfe angewiesen sei.

„Wir sind für jede helfende Hand dankbar“, sagte Lampe. „Gleich ob bei Blutspenden, Landpartie, Ritterspektakel oder Weihnachtszauber.“ Darüber hinaus suche das DRK Betreuer für das Jugendrotkreuz und den Betreuungsdienst. „Jeder kann sich einbringen, wie er möchte.“ Überdies stellte Lampe den Unterschied zwischen dem hauptberuflichen DRK-Rettungsdienst und dem ehrenamtlichen Ortsverein heraus.

Milost erläuterte das „Leselust“-Ziel, leseschwachen Kindern aus bildungsfernen Familien die Freude am Lesen zu vermitteln und sie beim Lesenlernen zu unterstützen. Gesucht würden Frauen und Männer jedes Alters mit Zeit, Bereitschaft und Kompetenz. Ferner seien auch Lesepaten mit türkischen, arabischen und/oder slawischen Sprachkenntnissen willkommen, um den Zugang zu Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund zu erleichtern.

Dass das Ehrenamtscafé ein durchaus erfolgreiches Vorhaben sein kann, zeichnete sich bereits zu Beginn des Nachmittags ab. Dabei ging es allerdings nicht um eine der drei gastgebenden Vereinigungen, sondern um die Vermittlung eines Ansprechpartners beim Naturschutzbund. „Hier zeigen sich wieder einmal die Vorteile einer umfangreichen Vernetzung“, meinte KESS-Vertreterin Babatz.




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