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Fraktion will Achumer Altbau nicht sanieren, sondern den Haushalt entlasten

„CDU trifft den Nerv der Gruppe“

Bückeburg. „Die Kritik des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Axel Wohlgemuth, die Mehrheitsgruppe könne nicht mit Geld umgehen (wir berichteten, d. Red.), scheint den Nerv der SPD getroffen zu haben“ – das lassen die Bückeburger Christdemokraten jetzt in einer Pressemitteilung verlauten. „Anders nämlich“, so heißt es in dem Schreiben, „lassen sich die verbitterten Aussagen der vergangenen Woche nicht erklären“.

veröffentlicht am 09.02.2009 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 10:41 Uhr

Um die Mehrheitsgruppe zu einer „angemessenen Diskussion“ zurückzuführen, listet die CDU die Fakten aus ihrer Sicht auf. In den Beratungen zum Sportheim Achum standen zwei Möglichkeiten zur Diskussion:

1. Sanierung des Sportheims und Neubau von Funktionsräumen.

2. Neubau eines Umkleidetraktes und Abriss des alten Traktes oder sogar der Rückbau zu einem Geräteraum.

Die CDU-Fraktion trage uneingeschränkt den Neubau eines Funktionstraktes mit. Die Kosten für den Neubau fielen erfreulicherweise geringer aus. In der schwierigen Lage der Finanzkrise ließen sich also öffentliche Gelder einsparen. Deshalb fordere die CDU: Keine Sanierung des Altbaus, sondern den Bückeburger Haushalt entlasten.

Weiterhin werfe der Fraktionsvorsitzende der Mehrheitsgruppe zwei CDU-Fraktionsmitgliedern „Lobbyismus“ vor und äußere: „Die Mehrheit hat über diesen Lobbyismus hinweggesehen.“ Dazu heißt es in der Pressemitteilung: „Die CDU-Fraktion wird im Gegensatz zur SPD ,Lobbyismus’ auch weiter nicht dulden.“ Christopher Wuttke und Malte Bolanz seien Politiker, die gute Kinder- und Jugendarbeit in Bückeburg politisch unterstützten. Wohlgemuth: „Kein Interessenvertreter wird mich oder unsere Fraktionsmitglieder negativ beeinflussen. Wir machen Politik für alle Bückeburger und nicht für einzelne Interessenvertreter.“

Abschließend bleibe festzustellen, dass Mehrheitsgruppenchef Bernd Insinger die Arbeit der CDU konstruktiv finde und diese in der Presse lobe. Die CDU-Fraktion hoffe für die Zukunft, dass ihre Arbeit weiter positiven Einfluss auf die Mehrheitsgruppe haben wird. Besonders dann, wenn es um die Konsolidierung des Haushaltes geht.




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