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A 2-Umleitungsverkehr nervt Anlieger / CDU-Amtsverband wendet sich an Wirtschaftsminister

CDU verlangt: Schluss mit dem Flickwerk!

Pohle (rwe). Mit deutlichen Worten an Niedersachsens Wirtschaftsminister hat der CDU-Amtsverband Rodenberg das Land aufgefordert, den Zustand der Landesstraße 439 zu verbessern. Durch den Umleitungsverkehr von der Autobahn 2 verschlechtere sich die Pohler Ortsdurchfahrt zusehends.

veröffentlicht am 19.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:22 Uhr

Die Beschwerde zweier Anwohner über den schlechten Zustand der Pohler Hauptstraße und die Bauarbeiten auf der Autobahn 2 haben der neue CDU-Amtsverbandsvorsitzender Heinrich Schaper und Fraktionsvorsitzender Jürgen Baumgart zum Anlass genommen, im Wirtschaftsministerium an das Dauerthema zu erinnern. Derzeit bessert das Landesamt für Straßenbau an den Wochenenden die Fahrstreifen auf der Autobahn zwischen Lauenau und Rehren aus. Die Folge sind Staus und ein Umleitungsverkehr.

Die Situation nimmt die CDU „zur Kenntnis“, akzeptieren will sie sie nicht. Die Landesstraße 439, die durch Pohle führt, sei tiefbautechnisch überholungsbedürftig. „Große Teilstrecken sind abgängig“, klagen Schaper und Baumgart im Brief an Philipp Rösler. Flickarbeiten seien in der Vergangenheit die Konsequenz gewesen. Die Gespräche mit Vorgänger Walter Hirche seien ohne zeitliche und konkrete Ergebnisse geblieben, heißt es.

Die CDU-Funktionäre weisen darauf hin, dass die Gemeinde Pohle den nötigen Teilausbau des Fußweges am Ortsausgang in Richtung Algesdorf extra zurückgestellt habe und nun auf das Land warte. Sie führen auch die Klagen von Anliegern ins Feld, die auf Schäden am Straßenrand und der Uferbefestigung hinweisen. Die Standfestigkeit der Landesstraße 439 sei nicht mehr gegeben, warnt die CDU und hat als Beweis sogar Fotos beigefügt. Schaper und Baumgart rechnen durch die große Belastung mit weiteren Schäden.

„Der Crash sollte nicht eintreten“, weisen sie Rösler auf die Gefahrensituation hin und bitten den Minister, „zeitnah Abhilfe zu schaffen“. Ihr Vorschlag: die Maßnahme mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket „an- teil- oder gar ganz finanzieren“.




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