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Informationsabend mit Ausbildern aus der Region in der Graf-Wilhelm-Schule

Chancen für Hauptschüler stehen nicht schlecht

Bückeburg (tla). „Die Chancen sind für Hauptschüler so gut wie schon lange nicht mehr. Ihr Schüler könnt also möglichst viele Gespräche mit den hier anwesenden Ausbildungsbetrieben führen“, begrüßte Rektor Herwig Henke von der Graf-Wilhelm-Schule die Besucher der mittlerweile sechsten Info-Veranstaltung mit Ausbildern aus der Region vor kurzem in der Schulaula. Es nahmen daran 21 Unternehmen teil.

veröffentlicht am 30.01.2012 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 19:41 Uhr

Dazu gehörte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover, vertreten durch Martin Wrede. Dieser betonte in seiner Ansprache, dass es in den vergangenen Jahren Zuwächse in den Branchen Einzelhandel, Großhandel, Hotel- und Gastronomiegewerbe gegeben hat. „Der Ausbildungsmarkt sieht also ganz gut aus“, sagte Wrede weiterhin.

Des Weiteren hatten unter anderem die Firmen Hautau GmbH, Bauerngut, UP Consulting, Frank Detjen GmbH, Harting GmbH, Naue Sealing sowie die Behörden Agentur für Arbeit Stadthagen, Kreishandwerkerschaft Schaumburg und die Stadtverwaltung Bückeburg Beratungsstände.

An der Veranstaltung nahmen 45 Schüler aus dem jetzigen neunten Schuljahr teil. „Für die achten Klassen und Schüler aus der zehnten Jahrgangsstufe war der Besuch dieses Info-Abends freiwillig“, berichtete Sozialarbeiterin Michaela Röhrich.

Bereits im Vorfeld bereiteten sich die Neuntklässler vor, indem während des Unterrichts Bewerbungsschreiben geübt wurden. „Es konnte jeder eine Bewerbungsmappe abgeben. Manchmal entstehen dadurch sogar Praktikumsplätze oder Ausbildungsstellen“, sagte Organisatorin Röhrich.

Erfolgreich Kontakte knüpfen konnte bereits der ehemalige Schüler der Graf-Wilhelm-Schule Sebastian Rosenberger. Der 17-Jährige absolviert zurzeit eine Ausbildung zum Fleischer bei dem Unternehmen Bauerngut.

Er habe aber auch, „Hilfe von einer Lehrerin bei der Lehrstellensuche bekommen“, gab Rosenberger zu verstehen. Über den Handwerksberuf Dachdecker informierte Dominik Nennker. Der 21-jährige Auszubildende des Betriebes Frank Detjen berichtete, dass Dachdecker zwar ein interessanter Beruf sei, aber auch kein leichter. „Man sollte handwerklich fit und schwindelfrei sein“, sagte Nennker. Außerdem erläuterte er den Besuchern das duale Ausbildungssystem, welches aus Betrieb und Schule besteht.

Der ehemalige Schüler der Graf-Wilhelm-Schule Bückeburg, Sebastian Rosenberger, absolviert zurzeit eine Ausbildung zum Fleischer bei Bauerngut. Rechts neben ihm steht seine Ausbildungsleiterin Jeanette Korzak.

Foto: tla




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