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Chorstadt Bückeburg

Bückeburg (mig). Bückeburg ohne Chöre? Das kann und möchte sich niemand vorstellen.

veröffentlicht am 06.02.2013 um 13:42 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 06:41 Uhr

Bückeburg (mig). Bückeburg ohne Chöre? Das kann und möchte sich niemand vorstellen. Da gibt es den Schütte-Chor, die Schaumburger Märchensänger, Cantemus oder den Schaumburger Jugendchor. Es gibt Kirchenchöre, Gospelchöre, Kindergruppen. Sie alle agieren auf einem hohen Niveau und prägen das kulturelle Erscheinungsbild der Stadt. Nach dem Aus des MGV Kleinenbremen ist die Verunsicherung in der heimischen Kulturszene dennoch groß. Gibt es ein schleichendes Chorsterben? Ist die Vielfalt der Chöre in Gefahr? Diese Fragen waren in den vergangenen Tagen häufiger zu hören. Bückeburg ist eine Chorstadt. Soviel steht auf jedem Fall fest. Geht das viel beschworene Chorsterben also am Landkreis Schaumburg vorbei? Ja und nein, lautet die Antwort. Auf der einen Seite hat der „Chorverband Niedersachsen-Bremen“ seit 2007 über 4000 aktive Sänger (2007: 46 295, aktuell: 42 000) und 134 Chöre verloren (1434/1300). Auf der anderen Seite wächst die Zahl der Kinder- und Jugend-Chöre stark an, sagt Birgitta Schmidt vom „Niedersächsischen Chorverband“. „Vor allem in Städten gab es viele Neugründungen von jungen Chören mit nicht klassischem Repertoire.“ Es habe allerdings auch einige Chöre gegeben, die sich aus Altersgründen auflösen mussten.




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