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Zweiter stellvertretender Bürgermeister scheidet aus dem Rat aus

Cronjäger folgt auf Wilkening

Bad Nenndorf (rwe). Einen leisen Abschied hat Bad Nenndorfs zweiter stellvertretender Bürgermeister Willi Wilkening von der politischen Bühne genommen. Nach seinem Sitz im Samtgemeinderat hat der SPD-Politiker aus gesundheitlichen Gründen auch im Stadtrat auf eine Mitgliedschaft verzichtet. Der Bad Nenndorfer Karl-Heinz Richter rückt für ihn nach.

veröffentlicht am 23.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:22 Uhr

Bürgermeisterin Gudrun Olk ließ es sich nicht nehmen, auf die fast 20-jährige verlässliche Arbeit hinzuweisen. Auch SPD-Fraktionssprecher Volker Busse lobte Wilkening, der keine öffentliche Ehrung wollte. „Das werden wir persönlich nachholen.“ Für die Aufgabe als stellvertretender Bürgermeister gebühre dem Riepener besonderer Dank. In dem Kurort hätten die Repräsentanten mehr Besuche zu absolvieren als anderswo.

Wilkening war 1991 in den Rat gewählt worden. Seit 1996 saß er im wichtigen Verwaltungsausschuss. Seine Aufgabe dort übernimmt Christine Cronjäger. Sie wurde vom Rat auch einstimmig zur neuen zweiten stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt. Olk gratulierte ihr und übergab schon einmal die ersten drei Termine. Cronjäger bedankte sich für das Vertrauen. Sie habe sich schon länger gedacht, den Bürgermeistern bei den vielen Besuchen irgendwann zur Seite zu stehen. „Das mache ich gerne.“

Als stellvertretender Beigeordneter im VA übernahm Herbert Kruppa die bisherige Position Cronjägers. Richter wird Mitglied im Umweltausschuss und Fremdenverkehrsausschuss. Da er in dem Gremium als beratendes Mitglied ausscheidet, rückt für ihn dort Nenndorfs Ehrenbürgermeister Konrad Götze nach.




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