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Hochbetrieb beim Ferienspaß auf dem Gelände der Gefährdetenhilfe / Klettern, Kistenstapeln und Balancieren

Da geht die Post ab: Wasserschlacht mit Seifenschaum

Heeßen (sig). Der Erlebnistag bei der Gefährdetenhilfe ist eine ganz besondere Zugnummer im Ferienspaßangebot der Samtgemeinde Eilsen. Und deshalb tummelten sich dort wieder auf dem großen Freigelände auch besonders viele Kinder. Diesmal war die unbestrittene größte Attraktion eine Wasserbahn, die mit Seifenschaum glitschig gemacht wurde. Angesichts von über 30 Grad im Schatten eine ideale Spielfläche.

veröffentlicht am 01.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

Zum vierten Male war die Gefährdetenhilfe Gastgeber für Ferienkinder aus dem Bereich der Samtgemeinde. Einmal mussten alle im Freien geplanten Aktivitäten wegen eines Dauerregens ausfallen. Dann wurden die Jungen und Mädchen mit Gesellschaftsspielen beschäftigt. Diesmal war es stattdessen so heiß wie nie zuvor bei diesem Anlass. Deshalb hielten sich viele Kinder lange Zeit auf der zwölf Meter langen Wasserrutsche auf und bewarfen sich gegenseitig mit Schaum. Weniger gefragt waren dafür die Fußballtorwand und der Nagelbalken. Aber auch das große Spanntuch des Trampolins blieb während des ganzen Nachmittags nicht leer. Die Mädchen versuchten sich außerdem beim Balancieren zwischen zwei Seilen, die über das Beachballfeld gespannt waren. Die Jungen waren dagegen häufiger beim Bau eines Turms aus Getränkekisten zu finden. An Seilen befestigt, stellten sie eine Kiste über die andere, so lange die fragile Konstruktion hielt. Fiel sie um, schwebte der Akteur an den Seilen langsam zu Boden. Erstaunlich war das Endergebnis. Da lag nämlich nicht ein Junge vorn, sondern Laura Nievert. Sie schaffte 19 Kästen. Wer schwindelfrei war, den zog es außerdem zur zehn Meter hohen Kletterwand. Auch hier hatte ein Abrutschen von den Auflagen keinerlei unangenehme Folgen. Alle kleinen Kletterkünstler waren vorher vorschriftsmäßig angeschnallt worden. Dazu kümmerten sich zwei Aufsichtspersonen um sie. Wer Durst hatte, konnte sich mit kühlen Getränken erfrischen. Um verloren gegangene Kalorien aufzufüllen, gab es Platenkuchen und die beliebten "Amerikaner". Viktor Brakowski, Leiter der Gefährdetenhilfe Bad Eilsen e.V., und sein Helferteam hatten die Organisation gut im Griff. Schon jetzt ist sicher: Auch 2007 werden sich wieder viele Kinder um eine Teilnahme beim Erlebnistag bewerben.

Hoch hinaus: Mutige Mädchen kraxeln an der Kletterwand.



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