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Weibliches Team des VfL Bückeburg gewinnt Bosselturnier der Behinderten-Sportgemeinschaft Bückeburg

Damen haben das bessere Nervenkostüm – und siegen

Bückeburg (wk). In einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen ist die 32. Auflage des von der Behinderten-Sportgemeinschaft (BSG) Bückeburg ausgerichteten „Stadtoffenen Bückeburger Bosselturniers“ entschieden worden. Mit 20:19 Punkten – also mit nur einem Punkt Vorsprung – landete die vom VfL Bückeburg gestellte Damen-Mannschaft auf Platz eins, gefolgt vom Herren-Team ihres Vereins. „Wir hatten eben die besseren Nerven“, kommentierte Gertrud Munkelt den Erfolg ihrer Frauenriege.

veröffentlicht am 24.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:21 Uhr

Nicht minder ehrgeizig war der Kampf um Platz Drei, bei dem die Bosseler vom Dr. Witte Rott den Sieg mit nach Hause nehmen konnten – vor der Mannschaft der Stadt Bückeburg. Der Punktestand lag hier am Ende bei knappen 17:16.

„Die Stadt war auf dem sicheren dritten Platz, aber dann kam ich“, nahm Bürgermeister Rainer Brombach die Niederlage mit Humor, um dann ernsthafter anzumerken, dass ja „der olympische Gedanke“ bei dem Turnier Vorrang hat: „Das Teilnehmen ist wichtig, nicht der Sieg.“

Insofern durften denn auch die Bückeburger CDU-Damen stolz erhobenen Hauptes ihre Auszeichnung in Empfang nehmen: Eine Trophäe in Form einer Schnecke, die nur „Dem Besten von hinten“ verliehen wurde.

Insgesamt nahmen laut Friedhelm Lahmann, dem Vorsitzenden der Behinderten-Sportgemeinschaft, von 25 eingeladenen Vereinen und Institutionen immerhin 16 Mannschaften an dem Turnier teil – eine Resonanz, die er auf Anfrage mit den Worten „das war schon mal besser“ kommentierte.




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