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Sporthalle Meinsen-Warber soll einen zweiten Fluchtweg erhalten

Damit die Tribüne wieder nutzbar ist

BÜCKEBURG. Weil ein zweiter Fluchtweg fehlt, kann die Tribüne in der Sporthalle Meinsen-Warber und ein dahinterliegender Versammlungsraum nur eingeschränkt genutzt werden. Lediglich zehn Menschen sind erlaubt.
Dem soll jetzt abgeholfen werden. Einstimmig sprach der Sport- und Partnerschaftsausschuss auf seiner jüngsten Sitzung die Empfehlung aus, dass für rund 30 000 Euro eine Rettungstreppe an die Halle angebaut wird.

veröffentlicht am 17.04.2019 um 13:23 Uhr
aktualisiert am 17.04.2019 um 18:30 Uhr

n diesem Bereich der Sporthalle Meinsen soll eine Rettungstreppe gebaut werden, damit die Tribüne und ein Versammlungsraum wieder uneingeschränkt benutzt werden können. Foto: rc
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Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Das Geld soll im Haushalt 2020 bereitgestellt werden. Der Ausschuss folgte damit einem Antrag der Turnerschaft Rusbend, die die Halle und dem Raum überwiegend nutzt.

Wie der Verein ausführt, sind in dem Versammlungsraum gerade noch einmal Vorstandssitzungen möglich, der Rest ist nicht mehr erlaubt. Dabei könne der Raum intensiver genutzt werden, etwa für Gymnastik oder aber Turnen, wenn denn eine zweite Fluchtmöglichkeit bestehe. Damit könne auch die Hallenkapazität verbessert werden, derzeit ist die Sporthalle zu 100 Prozent ausgelastet. Auch eine weitergehende Nutzung durch die angrenzende Grundschule oder den Kindergarten sei denkbar.

Im Ausschuss gab es grundsätzliche Zustimmung zu dem Antrag. „Wir reden seit Jahren darüber“, so der Ausschussvorsitzende Dieter Everding (SPD). Diskussionen gab es lediglich darüber, dass der Raum nach dem Bau der Fluchttreppe lediglich von 20 statt zehn Personen genutzt werden kann. „Dafür 30 000 Euro auszugeben, ist viel Geld“, so Ratsherr Reinhard Luhmann (SPD), der Antrag aber grundsätzlich in Ordnung. Als dann Fachgebietsleiter Lennart Braun aufklärte, dass durch die Rettungstreppe auch die Tribüne wieder komplett nutzbar wird, gab es keine Bedenken mehr im Ausschuss.

Das Bauamt soll die exakten Kosten ermitteln, 2020 soll umgesetzt werden. Schon einmal hatte die Stadt Geld ausgegeben, um einen zweiten Fluchtweg zu bauen. Ein extra eingebautes größeres Fenster, über das Nutzer von Tribüne und/oder Raum per Leiter von der Feuerwehr hätten gerettet werden können, erwies sich als nicht geeignet.




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