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Spectaculum-Besucher kommen aus ganz Deutschland: Zeitreise lockt in die ehemalige Residenz

„Das Beste, was Bückeburg passieren konnte“

Bückeburg (jp). „Man fühlt sich wirklich wie in eine andere Zeit versetzt.“ So wie Savi Jansen aus Ratingen sehen offenkundig sehr viele Besucher das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum.

veröffentlicht am 19.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 09:21 Uhr

Die Gäste beim riesigen Mittelalter-, Kultur-, Musik- und Fantasy-Wanderzirkus genießen es, für einen oder mehrere Tage den grauen Alltag hinter sich zu lassen und sich von der unverwechselbaren Atmosphäre aus Open-Air-Festival, mittelalterlichem Lagerleben, Gaukelei, historischem Künstler- und Narrentum und der Vielzahl von Attraktionen gefangen nehmen zu lassen. Und sie kommen immer wieder: Wo man hinschaut, trifft man beim Spectaculum auf Wiederholungstäter. Savi Jansen ist beispielsweise mit ihrer Freundin Nicole Matzmohr an beiden Wochenendtagen in Bückeburg. „Es würde sich sonst gar nicht lohnen, man will schließlich alles, was es hier gibt, erleben.“

„Ganz toll“ finden Philipp Weber, Florian Weber und Martina Gossmann aus Dortmund die Kulisse des Festivals aus dem historischen Mausoleum, dem Wald und dem Schlosspark. „Da lohnen sich die zwei Stunden Anfahrt auf jeden Fall.“

Zum zweiten Mal sind Nina und Viola Stuhr aus Wuppertal zum Spectaculum nach Bückeburg gekommen, nicht zuletzt, um hier die Gruppe Faun erleben zu können: „Die Musik auf dem Spectaculum ist einfach toll. Und man fühlt sich wie auf einer Zeitreise in die Vergangenheit.“

Eingefleischte Fans besitzt das Spectaculum in Bückeburg aber auch direkt vor der Haustür. Die sechsköpfige Familie Lehrmann aus Stadthagen kommt seit drei Jahren zum Spectaculum. Was sie daran reizt? „Einfach alles“, meint Katharina Lehrmann. „Die Musik, die Menschen, das Abschalten vom Alltag.“ Kristina Lehrmann: „Man kann hier voll und ganz in einer völlig anderen Zeit versinken.“

Zwei wirklich enthusiastische Fans besitzt das Spectaculum in Hans-Jörg und Phillip von Daake aus Bückeburg. Vater Hans-Jörg ist seit dem ersten Einmarsch der Ritter, Gaukler und Vaganten im Sommer 1996 Dauergast auf der Mausoleumswiese, sein 16-jähriger Sohn Philipp ebenfalls seit vielen Jahren. „Dieses Fest hat eine wirklich einzigartige Atmosphäre“, findet der begeisterte Mittelalter-Fan Hans-Jörg von Daake. „Ich freue mich jedes Jahr erneut zuvor wochenlang darauf, wieder hierher kommen zu können. Das Spectaculum ist als Großveranstaltung das Beste, was Bückeburg jemals passieren konnte.“

Ein Prosit auf das Spectaculum: Nicole Matzmohr und Savi Jansen aus Ratingen.

Foto: jp




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