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Bischof Johannesdotter sieht EKD-Reformpapier skeptisch

"Das ist ein typisches Papier von Vertretern großer Kirchen"

Bückeburg (epd). Der schaumburg-lippische Landesbischof Jürgen Johannesdotter sieht das Perspektiven-Papier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu langfristigen Kirchenreformen mit Skepsis. "Das ist ein typisches Papier von Vertretern großer Kirchen für große Kirchen", sagte er in Bückeburg. Die Bedeutung der Konfession werde unter Wert gehandelt: "Vom Bekenntnis ist nicht die Rede." Die lutherische, reformierte oder unierte Prägung dürfe aber nicht übergangen werden. Schaumburg-Lippe ist mit rund 63 000 Mitgliedern die zweitkleinste Kirche in der EKD.

veröffentlicht am 08.07.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr




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