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Warum der Basar der Krabbelgruppe so gut ankommt

„Das ist eine richtige Kultur“

Kleinenbremen. „Meine Kinder haben das Spielzeug verkauft“, freut sich Christiane Grabbe von der Elterninitiative der Krabbelgruppe Porta-Westfalica-Kleinenbremen, die den jüngsten Second-Hand-Basar im Johann-Delius-Haus mit organisiert hat. Den Flohmarkt gibt es mittlerweile schon seit 13 Jahren. Zweimal im Jahr verwandelt sich das Gemeindehaus in ein Kaufhaus mit gut sortierter Ware. „Hier in der Gegend gibt es viele solcher Veranstaltungen. Das ist schon eine richtige Kultur“, erzählte Maja Pape, die ebenfalls zum Organisationsteam gehört.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 13:45 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 06:22 Uhr

Mit insgesamt 35 Ständen, die mit Spielzeug und noch aktueller Frühjahrsmode für Kinder und Babys bestückt sind, gehört der Basar in Kleinenbremen schon zu den etwas größeren Märkten. Das kann allerdings durchaus variieren. Bei der jüngsten Veranstaltung wurden zum Beispiel weniger Fahrräder angeboten, dafür aber mehr Kleidung. Maja Pape und Christiane Grabbe können auf ihre Stammkunden setzen.

Das Prinzip des Second-Hand-Marktes ist dabei ganz einfach. „Hier bucht jeder einen Stand. Wir haben sogar eine Warteliste, weil die Nachfrage groß ist. Das unterscheidet uns von anderen Basaren, wo Kleidung und Spielzeug abgegeben und anschließend sortiert wird“, berichtet Grabbe. Seit etwa zwei Jahren ist bei Besuchern in Kleinenbremen die Jagd nach Schnäppchen bei Kinder- und Babykleidung, Spielzeug und Büchern wieder im Kommen und angesagt.

„Mit uns kann auch verhandelt werden“, so Pape, die sich außerdem noch um die Werbung kümmert und kleinere Plakate oder Handzettel verteilt. Insgesamt acht bis zehn freiwillige Helfer und Helferinnen gehören zum Organisationsteam. Selbst, wenn die Kinder von der Elterninitiative der Krabbelgruppe Porta-Westfalica-Kleinenbremen älter werden, bleiben sie gerne Teil des Teams – und begrüßen neue Teilnehmer.

Die Töchter von Christiane Grabbe sind sehr erfolgreich und haben gleich zu Beginn fast ihr gesamtes Spielzeug verkauft. Gegen Ende des Basars sind nur noch Bücher oder Kleidung da. „Jana und Mia haben ihr Taschengeld prächtig aufgebessert“, so ihre Mutter. Der Erlös aus der Cafeteria sowie die Standgebühren gehen an den Kindergarten, die Grundschule sowie – ganz neu – an den Betreuungsverein. tla




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