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Sommeruni-Redaktion, Teil 2: Vielfältiges Essensangebot begeistert die jungen Studenten

„Das ist fast so gut wie bei Mutti zu Hause“

Ein köstlicher Duft nach frisch gemachten Kartoffelpuffern strömt den jungen und hungrigen Studenten auf dem Weg zum Mittagessen entgegen.

veröffentlicht am 20.07.2010 um 19:40 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 21:41 Uhr

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Autor:

Insa Schwarz, AnnikaSauermann Und Ines Wollenteit

Seit Beginn der Sommeruni am letzten Samstag steht der 59-jährige Seniorenchef Rolf Parno dreimal täglich mit einem – beziehungsweise mittags mit zwei – weiteren Mitarbeitern hinter der improvisierten Essenstheke vor dem Gemeindesaal. Die Mahlzeiten kommen nun zum zweiten Mal in Folge aus dem gastronomischen Familienbetrieb „Zum dicken Heinrich“ aus Lüdersfeld und wird vom Sohn und Küchenmeister Martin Parno und seinem 39-köpfigen Team frisch zubereitet. „Für jede Mahlzeit braucht man circa zwei einhalb Stunden Vorbereitungszeit“, so Rolf Parno. Zusätzlich muss das Essen für den 45-minütigen Transport von Lüdersfeld nach Rinteln warmgehalten werden.

„Das Kochen und Ausgeben der Mahlzeiten für die jungen Leute hier macht mir wirklich Spaß und auch die Volkshochschule Rinteln ist sehr kooperativ und organisiert alles sehr detailliert“, sagt der Seniorenchef. Mit ihrem Essen haben die Teilnehmer der Sommeruni dann die Möglichkeit, sowohl drinnen im Gemeindesaal als auch draußen in einem extra aufgebauten Zelt ihr Essen zu genießen.

Der Speiseplan wird von Rolf Parnos Tochter Kerstin, gelernte Hotelfachfrau, ganz nach Geschmack junger Leute zusammengestellt. „Fast so gut wie bei Mutti zu Hause“, lobt die 22-jährige Teilnehmerin Helena Fitzke aus Verden die Vielfalt des Campusessens, von dem sie „positiv überrascht“ ist. Diese Meinung unterstützt auch Florian Lindenberg (19) aus Hessisch-Oldendorf. „Das Essen ist sogar so gut, dass ich auch gerne mal einen Nachschlag nehme.“

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Von Gyrosgeschnetzelten mit Bohnensalat am Montag über Backfisch am Donnerstag bis hin zu Cevapcici mit Tzaziki am Freitag haben die rund 200 Studenten, die das Angebot des Campusessens angenommen haben, ein breit gefächertes Spektrum. Auch für die 25 Vegetarier ist mit Gemüseschnitzel mit Salzkartoffeln und Frühlingsrollen gesorgt. Jedoch würde Stephanie Brandt (16) aus Emmerthal eine noch größere Auswahl im vegetarischen Bereich bevorzugen. Für die Gesundheit der Teilnehmer ist durch ein vielfältiges Angebot von ausreichendem Obst und Gemüse ebenfalls gesorgt.

Der angehende Abiturient Alexander Oeschläger (17) aus Lehrte und Janic Hildebrandt (18) aus Hannover wünschen sich beide noch ein anderes Getränk als Mineralwasser. Neben Kaffee und Kakao zum Mittag- und Abendessen würden sie sich über verschiedene Säfte freuen.

Besonders gut, sagt Hildebrandt, findet er die Essenszeiten, da diese so günstig liegen, dass er auch nach dem Abendbrot noch genügend Freizeit zur Verfügung habe. Und Oeschläger, der normalerweise zu Hause nie frühstückt, nimmt nur in Rinteln ein ausgewogenes Frühstück zu sich.

Insgesamt hört man von allen Seiten der Teilnehmenden der Sommeruni nur Lobreden über das Essen.

So bringt es Helena Fitzke ganz klar auf den Punkt: „Bei diesen leckeren Mahlzeiten könnte ich mich glatt überfressen.“

Hier schmeckt das Essen: Sommeruni-Teilnehmer Christian Hentsche mit Seniorchef Rolf Parno (Mitte) und Assistent Reinhold Möller bei der Essensvergabe. Foto: pr.




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