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SG Hohnhorst-Haste reist zum Ex-Klub des Trainers nach Emmerthal

Das Tempospiel ist ein probates Mittel

Handball (hga). Der Oberligist SG Hohnhorst-Haste muss am dritten Spieltag reisen. Gastgeber für die SG ist die TSG Emmerthal.

veröffentlicht am 16.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Es ist der Verein, bei dem SG-Coach Marc Siegesmund erfolgreiche Jahre als Spieler und Trainer verbracht hat, dort kennt sich Siegesmund bestens aus. Ob sich die Kenntnis um Stärken und Schwächen der Gastgeber auszahlt, liegt letztendlich an der taktischen Disziplin der SG. "Schwer ist es auf alle Fälle, aber es ist machbar", Realismus und Optimismus halten sich bei Siegesmund die Waage. Nach dem 31:30-Heimsiegüber die TC Schöningen und dem Erreichen der zweiten Runde im HVN-Pokal ist noch nicht alles "rund". Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass es noch an der Konstanz fehlt. Vor allem startet die SG ein wenig spät richtig durch, das will Siegesmund geändert sehen. Viel mehr Druck soll seine Mannschaft auf den Gegner entwickeln, je eher, je besser. Hierbei ist eigentlich nicht der Angriff der Siegesmund-Sieben das große Problem. Tim Kirchmann erweist sich als wertvolle Verstärkung, sorgt mit seinem Kampfgeist für viel Unruhe bei den Gegnern. Auch die gute Form von Marc Wengler hilft enorm weiter. Es ist vielmehr die Abwehr, die gerade gegen die TSG richtig gefordert ist. "Ich hoffe, dass meine Mannschaft an sich glaubt und mit der entsprechenden Einstellung antritt", sagt Siegesmund. Bei den Gastgebern bilden Lars Knoke und Sönke Koß das Rückgrat. Eine bewegliche und aggressiv arbeitende Abwehr kann den beiden das Leben mehr als nur schwer machen. Wenn dann der Gäste-Angriff zu Fehlern verleitet wird, muss die SG-Abwehr den Ball schnell und druckvoll nach vorn bringen. Ein hohes Tempo scheint sowieso ein probates Mittel, schließlich brach die TSG am vergangenen Wochenende bei der 25:29-Niederlage gegen den TSV Barsinghausen in Hälfte zwei ein, der Kader ist zu klein, die Wechselmöglichkeiten stark eingeschränkt. All diese leichten Vorteile für die SG nutzen nichts, wenn die Mannschaft die taktischen Vorgaben nicht konstant von Beginn an erfüllt. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.




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