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„Lauenauer Runde“ findet neue Marktmeister und neue Ideen / Kulturangebote für Kinder

Das Veto kommt vom Weihnachtsmann

Lauenau (nah). Die „Lauenauer Runde“ hat sich in Teilen personell neu organisiert. Nachdem Bäckermeister Ralph Quest infolge seiner Geschäftsaufgabe aus dem Vorstand ausgeschieden ist, rückt Rechtsanwalt Thorsten Kruckenberg nach. Auch für den bisherigen Marktmeister Klaus Kühl fand sich Ersatz. Ihm dankte der Vorsitzende der „Runde“, Karsten Sucker, für „viele toll organisierte Feten“.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 06:41 Uhr

Kruckenberg will sich mit einigen Helfern um ein kulturelles Angebot für Kinder kümmern. Den Auftakt gab es kürzlich mit einer Zirkusaufführung. Nächstes Ziel ist ein Musical, das die Musikschule Bocholt unter dem Titel „Ballzauber“ voraussichtlich im März im „Sägewerk“ präsentieren will. Eine weitere Veranstaltung ist für den Herbst geplant.

Für Fleckenfete und Weihnachtsmarkt sind künftig Jürgen Moltzahn und Barbara Schüller tätig. Der Bezirksschornsteinfegermeister hatte Kühl bereits vor Wochen assistiert. Schüller, die wiederholt im Clowns-Kostüm aufgetreten ist, könnte ihre Kontakte zu Künstlern nutzen. Mit dem personellen Wechsel werden auch neue Ideen für den Weihnachtsmarkt am 11. und 12. Dezember probiert. Mehr Programm für Kinder und mehr Aktionen an den Verkaufsständen sind geplant. Zudem soll die „Plaza“ anders geordnet werden als zur Premiere vor einem Jahr.

Nach einem Veto von Weihnachtsmann „Schorse“, der sich über zeitweilige Abwesenheit fast aller Kinder beklagte, wird nun das traditionell am Sonnabend vorgesehene Singspiel der Musikschule von Christina Ziegler vorverlegt und bereits um 14 Uhr beginnen – wiederum in der St.-Lukas-Kirche.

Großen Wert legt Sucker auf die Weiterentwicklung der vorfestlichen Atmosphäre im „Sägewerk“. Vor Jahresfrist war hier sogar ein Fichtenwäldchen dekoriert und mit Holzschnitzeln als Waldboden dekoriert worden. Im „Sägewerk“ soll am Sonntag um 11 Uhr ein Gottesdienst mit alten Weihnachtsliedern stattfinden.

Gleich mehrere Ausstellungen begleiten die beiden Markttage. Für die „Kunstetage“ haben sich bereits 19 Mitwirkende gemeldet, die unter der Leitung der Vorsitzenden Bruni Lemme Bilder und Skulpturen zeigen wollen. Marina Brand öffnet im gleichen Gebäude ihr „Atelier Art“. Und auch die „Kesselhaus“-Eigentümer Thomas Ritter und Eva-Susann Karsthof wollen sich beteiligen. Der Heimat- und Museumsverein montiert Teile seiner Sonderausstellung zur Schulgeschichte in einem Teilbereich des Sängerheims.

Der Vorstand der „Runde“ konnte jetzt auch den Kreis der ehrenamtlichen Helfer vergrößern. Außer dem Bauteam, das für handwerklichen Einsatz weiterhin zur Verfügung steht, wird ein „Event-Team“ gebildet. Das sind Personen, die an den Ständen der „Runde“ unter anderem für den Ausschank sorgen. Sucker freute sich, Helfer in den Vereinen gefunden zu haben. Bislang liegen Zusagen aus dem Frauenchor, dem Leichtathletikclub, der SPD sowie zweier Privatpersonen vor. „Je mehr wir haben, um so seltener müssen die Freiwilligen auch eingesetzt werden“, warb der Sucker um Bereitschaft.




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