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Küchenbrand in Bad Eilsen – keine Verletzten

„Das war schon üppig“

BAD EILSEN. Bei einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Straße in Bad Eilsen ist am Mittwochabend erheblicher Sachschaden entstanden. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

veröffentlicht am 11.01.2018 um 11:11 Uhr
aktualisiert am 11.01.2018 um 16:30 Uhr

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Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
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Nach Angaben der Polizei hatte der Mieter einer Wohnung im ersten Obergeschoss vor dem Verlassen seines Heimes vergessen, den Elektroherd auszuschalten. Die genaue Ursache für die Brandentwicklung wird noch untersucht, so die Polizei. Am Gebäude entsteht Sachschaden; die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Der Brand war gegen 20.30 Uhr ausgebrochen. Mieter waren durch die auslösenden Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden und hatten umgehend die Feuerwehr alarmiert. Gleichzeitig brachten sie sich draußen in Sicherheit, sodass das Gebäude beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht mehr geräumt werden musste.

Beim Anrücken der Feuerwehr war der aus der Wohnung dringende Qualm schon weithin sichtbar, wie Bad Eilsens Gemeindebrandmeister Andreas Mohr im Gespräch mit unserer Zeitung schilderte. Nach dem Aufbrechen der Wohnungstür ging die Feuerwehr mit zwei Trupps Atemschutzgeräteträger gegen den Brand vor. Den Brandherd zu lokalisieren, war in der völlig zugequalmten Wohnung nicht ganz so einfach. In der Küche war durch die Hitzeentwicklung die Dunstabzugshaube über dem Herd bereits völlig verschmort. 1500 Liter Wasser mussten verspritzt werden, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig begannen andere Feuerwehrleute mit dem Lüften der Wohnung. „Das war schon ein ganz üppiger Brand“, wehrte Mohr den Einsatz. Die Feuerwehr war mit 18 Kameraden der Wehren Bad Eilsen und Ahnsen im Einsatz.

Nach dem Brand kontrollierten sie die anderen Wohnungen, ob dort möglicherweise CO2 eingedrungen war. Die Messungen blieben ohne Ergebnis. Die Wohnung ist vorübergehend nicht bewohnbar. Die anderen Wohnungen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.

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