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Erste „Schredderparty“: Neuauflage für das nächste Jahr geplant

„Das wiederholen wir 2011“

Wiedenbrügge (aw). Mit großem Erfolg ist am vergangenen Sonnabend die erste „Schredderparty“ des Fördervereins Wiedenbrügge-Schmalenbruch auf dem Festplatz am Futtersilo über die Bühne gegangen. „Das werden wir nächstes Jahr wiederholen“, erklärte Wilfried Hentschke, Vorsitzender des Fördervereins, schon kurz nach Beginn der „Party“ am Mittag.

veröffentlicht am 09.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:22 Uhr

Trotz des schlechten Wetters brachten bis zum Einbruch der Dämmerung zahlreiche Anwohner ihren Grünschnitt mit Treckern und Anhängern zum Festplatz, um ihn kostenlos zerkleinern zu lassen. Sträucher, abgeschnittene Äste und sogar dünne Baumstämme luden die Helfer ab und beförderten sie in den eigens dafür vom Verein angemieteten Schredder. Anschließend landete das zerkleinerte Schreddergut wieder auf den Anhängern, denn die meisten „Lieferanten“ nahmen alles wieder mit.

Hentschke freute sich über diese Entwicklung, die so nicht vorhersehbar war. „Das sind ja alles Erfahrungen, die man erst mal machen muss.“ Vorher sei unklar gewesen, was mit dem Schreddergut passieren solle. Man habe auch darüber nachgedacht, es im nahegelegenen Wald zu verteilen. Da es nun aber genügend Abnehmer gebe, die den geschredderten Grünschnitt weiter verwenden können, sei das Problem gelöst.

Hintergrund der neuen Aktion ist die Diskussion um die Brenntage, die im kommenden Jahr noch weiter als bisher eingeschränkt werden sollen. „Es ist ja immer problematisch, seinen Grünschnitt loszuwerden“, sagte Hentschke. Zahlreiche Bestimmungen seien zu beachten, wenn man die Brenntage nutzen wolle. Hier habe der Verein nach Alternativen und einer Ergänzung zum Osterfeuer im Frühjahr gesucht, so Hentschke. Schließlich seien die Vereinsmitglieder dann zu dem Schluss gekommen: „Dann schreddern wir eben die ganze Geschichte.“

Damit auch die Feier nicht zu kurz kommt, sorgte der Verein auch für das leibliche Wohl. Bier vom Fass und Wurst vom Grill sorgten dafür, dass die Stimmung trotz des immer wieder einsetzenden Regens bestens war.

In diesem Jahr war es nur den Einwohnern von Wiedenbrügge, Schmalenbruch und Windhorn vorbehalten, ihren Grünschnitt zum Festplatz am Futtersilo zu bringen. Das soll sich in Zukunft ändern. „Nächstes Jahr werden wir das öffnen“, erklärte Hentschke. „Wer hier herkommen will, der soll herkommen.“




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