weather-image

Den Bienen geht es dreckig

Bückeburg. „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“

veröffentlicht am 01.09.2013 um 16:04 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

sdfsdfsdf

Bückeburg. „Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Ganz so apokalyptisch wie in diesem Albert Einstein zugeschriebenen Zitat sieht es zwar bei den deutschen Bienenvölkern noch nicht aus, nichtsdestotrotz machen sich die heimischen Imker erhebliche Sorgen um den Fortbestand ihrer geflügelten Honigsammler. Und das ausdrücklich nicht nur wegen der in den Schlagzeilen der Medien immer wieder als größte Bienenbedrohung genannte Varroa-Milbe, sondern auch wegen der zahlreichen negativen Umwelt- und Klimaeinflüsse, den den Bienen von Jahr zu Jahr mehr zusetzen. „Es ist richtig, dass wir durch die Varroa-Milbe große Verluste erleiden“, erklärt Anna-Lisa Giehl, Imkermeisterin von der Schaumburger Waldimkerei, die ihren Meisterbetrieb aus Reinsdorf bei Apelern drei Tage lang auf der Schaumburger Landmesse „Ährensache“ vorstellte. Das junge Familienunternehmen ist in Reinsdorf im ehemaligen fürstlichen Forstgehöft beheimatet, welches vor über 100 Jahren von Fürst Georg zu Schaumburg-Lippe erbaut wurde, und widmet sich als Erwerbsimkerei der Honiggewinnung durch rein ökologische und naturnahe Imkerei. „Die Varroa-Milbe ist aber kein neues Phänomen, sondern bedroht die Bienen seit über 30 Jahren“, so Anna-Lisa Giehl. „Neu sind hingegen negative Umwelteinflüsse, die Bienenvölker zusätzlich schwächen und für Krankheiten anfällig machen.“ Da ist vor allem der Verlust der Blütenvielfalt in der heimischen Pflanzenwelt. „Bienen können nur gesund leben, wenn ihnen während des ganzen Sommers eine breite Palette an Blütenpflanzen zur Verfügung steht.“




Weiterführende Artikel
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kommentare