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Ralf Meister zu Besuch in der evangelisch-lutherischen Rehburger Kirchengemeinde

Den Bischof von Nahem sehen

Rehburg. Besuch von Landesbischof Ralf Meister hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Rehburg/Bad Rehburg bekommen. Nach einem Gottesdienst, in dem der Bischof predigte, hat sich die Gemeinde mit Meister im Kirchencafé unterhalten können.

veröffentlicht am 03.03.2014 um 20:41 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:42 Uhr

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„Die Kinder wollten den Bischof noch einmal von Nahem sehen!“ Zwei kleine Mädchen hatte eine Gottesdienstbesucherin an der Hand, die sich zunächst noch etwas verängstigt an sie drückten, sich kurz darauf aber schon lachend mit dem vor ihnen knienden Bischof unterhielten. So hatte es der Kirchenvorstand auch angedacht, als er den Besuch von Ralf Meister in Rehburg plante: den Bischof mit der Gemeinde ins Gespräch kommen lassen.

Dass Kinder eine wichtige Rolle bei diesem Besuch spielten, war schon zuvor im Gottesdienst klar geworden. „Gestern haben wir einen Kinderchor gegründet“, sagte Sabine Fallnacker aus dem Kindergottesdienstteam, bevor Kirchenvorstand und Bischof in die Kirche einzogen. „Gestern“ – da waren 32 Kinder zum Bibelnachmittag zusammengekommen, hatten auch gesungen und spontan den Chor zusammengestellt. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit waren die Kleinen in der großen Gruppe vor dem Altar mit Herz und Seele und wenig Scheu dabei und sangen inbrünstig „Gottes Liebe ist so wunderbar“. Sowohl Meister als auch Rehburgs Pastor Michael Kalla waren die Begeisterung über diesen Auftritt anzusehen.

Solche Elemente gehörten in einen Gottesdienst in neuer Form, betonte auch der Kirchenvorstandsvorsitzende Wolfgang Polacek. Und diese Art der Gottesdienste sei schließlich der Grund für Meisters Besuch gewesen. Das habe der Bischof einmal erleben wollen und sei deshalb nach Rehburg gekommen.

Wie vielfältig diese Gottesdienstform ist, davon überzeugte sich der Bischof. Er erlebte neben dem Kinderchor auch die Jugendband und bekam zudem ein Anspiel geboten. Dass der Bischof dieses Anspiel, das die lange Arbeitslosigkeit eines Mannes und seine Resignation angesichts andauernder Misserfolge thematisierte, nicht als Anstoß für seine Predigt nahm, ist der einzige kleine Wermutstropfen in der Gemeinde gewesen.




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