weather-image
22°
×

Anfrage zu Messenkämper Halde ohne Wirkung

Deponie wird nicht erneut untersucht

Messenkamp/Altenhagen II. Die Nachuntersuchung der ehemaligen Mülldeponie zwischen Altenhagen II und Messenkamp wird nicht wieder aufgenommen. Das ist das Ergebnis einer Anfrage des Grünen-Politikers Michael Ensslen aus Hülsede.

veröffentlicht am 04.09.2013 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:42 Uhr

Ensslen hatte sich an den Petitionsausschuss des Bundestags gewandt, weil er die Wiederaufnahme des Verfahrens fordert. Er habe von mehreren Menschen aus der Umgebung die Information erhalten, dass sich in der früheren Boden- und Bauschuttdeponie auch ganz andere Abfälle befinden. Von medizinischem Müll und ausrangierten Autos sowie Altreifen sei die Rede gewesen. Die Hinweisgeber stützten ihre Aussagen Ensslen zufolge auf Augenzeugenberichte und frühere Zeitungsartikel.

Der Bundestag hat Ensslen mitgeteilt, dass die Nachsorge der Ende 1989 stillgelegten Deponie abgeschlossen ist. Damals erhielt die Halde an der Kreisstraße 61 eine Abdeckung aus Gestein und Erde, die heute vollkommen zugewachsen ist. „Während der Stilllegungsphase wurde ein Grundwasser-Monitoring durchgeführt. Aufgrund der Auswertung der Messergebnisse konnte festgestellt werden, dass die Deponie die Kriterien für die Feststellung des Abschlusses der Nachsorgephase erfüllt“, heißt es wörtlich in dem Schreiben des Bundestags an Ensslen.

Aufgrund dieser Faktenlage habe das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hannover die Deponie mit Bescheid vom 21. Dezember 2010 aus der Nachsorge entlassen. Ensslen wünscht sich dennoch eine erneute Untersuchung.gus




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige