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Sommeraktion, fünfter Teil: Dr. Joachim Runkel lädt vier SZ/LZ-Leser zum Aufstieg aufs Windrad ein

"Der Ausblick von oben ist unbeschreiblich"

Landkreis (crs). In luftige Höhen sind sie unerschrocken geklettert - und beinahe noch höher klettert danach ihre Begeisterung: "Atemberaubend, wunderschön, einfach einmalig!" Am Sonnabendvormittag sind die vier Teilnehmer der SZ/LZ-Sommeraktion gemeinsam mit Dr. Joachim Runkel auf ein Windrad bei Riehe gestiegen und haben bei bestem Wetter die weite Sicht übers Schaumbur- ger Land genossen. "Der Ausblick oben vom Windrad ist unbeschreiblich", sagt der Rintelner Stefan Kubik, wieder sicher am Boden. "Das muss man selbst erlebt haben."

veröffentlicht am 29.07.2008 um 00:00 Uhr

Aus den zahlreichen Anmeldungen waren außer Kubik noch Heike Kielsmeier und Dr. Gerhard Herzig aus Rinteln sowie der Bückeburger Klaus Schrader als Teilnehmer ausgelost worden. Wegen des großen Aufwandes war der Teilnehmerkreis sehr begrenzt: Da jeweils nur ein Gast Platz im Fahrstuhl findet, dauerte die Aktion schon für vier Besucher beinahe drei Stunden. Nachdem der zunächst geplante Termin eine Woche zuvor wegen schlechten Wetters hatte abgesagt werden müssen (Runkel: "Im Nachhinein hat sich das als eine segensreiche Entscheidung erwiesen..."), hat es am vergangenen Sonnabend geklappt: Perfekte Bedingungen, strahlender Sonnenschein. Gemeinsam mit seinen beidenKompagnons der Betreiber-Firma "Wirusch", Konrad Wille und Heinz Schweer, begrüßte Runkel die Teilnehmer, erklärte Ablauf und Sicherheitsvorkehrungen. Und den Sinn des obligatorischen Gurtzeugs: Im Turm fährt ein Fahrstuhl bis ungefähr zehn Meter unter das Maschinenhaus - dann wird der Turm zueng. Die letzten Meter muss jeder also an einer Leiter auf der Innenwand des Windrads selber hochklettern, gesichert durch das Gurtzeug. "Da war mir schon ein bisschen mulmig zumute...", räumt Heike Kielsmeier ein. Bei der Erinnerung an den Ausblick in knapp hundert Metern Höhe gerät sie aber sofort wieder ins Schwärmen: "Es hat sich absolut gelohnt, das war eine einmalige Erfahrung, wunderbar!" Ähnlich intensiv hat Stefan Kubik den Ausblick von der Windrad-Gondel erlebt: "Ab der Hüfte steht man vollständig im Freien, 100 Meter über dem Boden. Ein grandioser Blick auf die Landschaft - die Autos auf der A 2 haben nur noch die Größe von Spielzeugautos." Am Boden sorgte Karin Runkel derweil für die Bewirtung der Gäste: Bei Kaffee und belegten Brötchen konnten sich die wartenden Teilnehmer Fotoalben von der Bauphase des Windrades anschauen. Für das Besteigen des Turms wurde das Windrad am Sonnabend eigens außer Betrieb genommen, um Vibrationen zu vermeiden - andernfalls wäre der Besuch wohl deutlich weniger komfortabel ausgefallen...




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