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Bis zur letzten Minute wird um Neubesetzung des Stadtbrandmeister-Postens gerungen – Interimslösung für Ostertage

„Der Brandschutz ist auf jeden Fall gewährleistet“

Bückeburg (rc). Quasi bis zur letzten Minute haben die Spitzen der Feuerwehr und der Stadt darum gerungen, die Führungskrise bei der Feuerwehr beizulegen. Was nicht gelungen ist. Bei einem Gespräch am Dienstagabend konnten sich die Vertreter der beiden größten Feuerwehren der Stadt, der Feuerwehr Bückeburg-Stadt und der Ortsfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum, auf der einen sowie Bürgermeister Rainer Brombach auf der anderen Seite für die vakanten Posten des Stadtbrandmeisters und seines Stellvertreters lediglich auf eine Interimslösung verständigen. Gleich nach Ostern sollen bei einem weiteren Gespräch von Stadtverwaltung und Stadtkommando, dann mit allen Ortsbrandmeistern, Nägel mit Köpfen gemacht werden. Allerdings deutet alles darauf hin, dass die Stadt nicht umhin kommen wird, einen kommissarischen Stadtbrandmeister einzusetzen.

veröffentlicht am 31.03.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 20:41 Uhr

Nach dem Rücktritt von Stadtbrandmeister Dirk Hahne und seines Stellverreters Günther Grinke sowie der Entlassung der beiden Feuerwehrmänner aus dem Ehrenbeamtenverhältnis zum 31. März (wir berichteten) ist die Feuerwehr Bückeburg seit heute quasi kopflos. „Der Brandschutz ist aber auf jeden Fall gewährleistet“, versicherte Bürgermeister Reiner Brombach, als er gestern die Interimslösung erläuterte. Danach wird bei Alarmierungen über die Osterfeiertage in der ersten Alarmierungsschleife immer der Brandmeister vom Dienst mitausrücken, der bei der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg-Stadt angesiedelt ist. Bei größeren Schadenslagen wird „hilfsweise“ auch noch der Ortsbrandmeister der Stützpunktwehr Meinsen-Warber-Achum, Dirk Dehne, mit alarmiert.

Diese Lösung gilt zunächst nur die Osterfeiertage. Unmittelbar nach Ostern wollen Verwaltung und Stadtkommando zu einer weiteren Sitzung zusammenkommen, um „alsbald“ doch noch einen Stadtbrandmeister küren zu können. „Es gibt eine Reihe von Feuerwehrmännern, die alle Voraussetzungen und Qualifikationen mitbringen“, zeigte sich der Bürgermeister optimistisch, doch noch einen regulären Stadtbrandmeister zu finden. Baute aber auch bereits eine Auffangposition auf: „Wenn keiner gefunden wird, dann werden wir einen kommissarischen Stadtbrandmeister einsetzen.“ Allerdings auch nur in enger Absprache mit dem Stadtkommando, versicherte der Bürgermeister.

Nach Informationen unserer Zeitung deutet allerdings einiges auf eine kommissarische Lösung hin. Aus Feuerwehrkreisen hieß es, dass man zunächst „Gras über die Querelen der vergangenen Wochen“ um die Besetzung des Postens wachsen lassen wolle. Die Zeit wolle man nutzen, um erneut nachzudenken und zu einer Lösung zu kommen.

Bei dem seit Monaten ebenfalls vakanten Posten des Ortsbrandmeisters der Feuerwehr Bückeburg-Stadt scheint sich dagegen eine Lösung abzuzeichnen. „Es ist Bewegung drin“, so der Bürgermeister. Es sei „der Druck da, jemanden zu finden“. Die Besetzung des Postens sei Sache der Feuerwehr Bückeburg-Stadt und wolle und werde seitens der Stadt Bückeburg nicht „par ordre de mufti“ geregelt, so Brombach




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