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Traditionelles Kräfteverhältnis im Klosterdorf wiederhergestellt

Der "Buchholz-Effekt" hat gewirkt

Möllenbeck (ur). "Bei dieser Kommunalwahl stand die Person von Bürgermeister Buchholz klar im Mittelpunkt - und das hat die SPD-Anhänger in Möllenbeck zu den Ortsratswahlen kräftig mobilisiert", vermutet Eckard Strohmeier von der CDU und fragt, ob es richtig war, die Personalentscheidung so in den Mittelpunkt zu rücken, statt auf die Kontinuität der eigenen Politik zu verweisen.

veröffentlicht am 12.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:26 Uhr

Mit künftig zwei Möllenbecker CDU-Vertretern im Stadtrat werde man wohl trotz des insgesamt nicht gerade begeisternden Abschneidens einiges zur Profilierung der CDU beitragen können: "An sich drückt sich in den 7 : 4 Sitzen ja das traditionelle Kräfteverhältnis in Möllenbeck aus - die fünf CDU-Mandate der letzten Wahlperiode waren ja einer Ausnahmesituation zu verdanken. " Auch Reinhold Kölling von der SPD bestätigt den Buchholz-Effekt: "Das hat unserem Wahlkampf in Möllenbeck den richtigen Rückenwind gegeben. Und die Wahlbeteiligung liegt bei uns auch über dem Durchschnitt!" Nachdem der bisherige Ortsbürgermeister Udo Hornung (SPD) nicht mehr für den Ortsrat kandidiert hatte, wird sein Parteigenosse Kölling als heißer Kandidat gehandelt - auch vo n Ortsrats-Neuling Thorsten Frühmark. Der neue Ortsrat SPD (7 Sitze): Werner Begemann, Ilona Guzikowski, Kurt Klemme, Reinhold Kölling, Sandra Reinking, Klaus Vogt, Dennis Winter. CDU (4 Sitze): Thorsten Frühmark, Patrick Novotny, Heinrich Requardt, Eckard Strohmeier.




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