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Förderverein Bückeburger Niederung bestätigt Erfolg der Aue-Renaturierung / Das Gewässer hat an Dynamik gewonnen

Der Flusslauf hat seine Freiheit bestens genutzt

Bückeburg (bus). In entspannter Atmosphäre hat der Förderverein Bückeburger Niederung das zurückliegende Jahr Revue passieren lassen. Egbert Schulz nannte im Bericht des Vorsitzenden die Einrichtung eines großen Rastvogelsees sowie von zwei Bänken als Hauptaktivitäten.

veröffentlicht am 21.05.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 19:41 Uhr

Die Bodenaushebungen stellen sozusagen Ausläufer eines 261 000-Euro-Projekts dar, dessen Hauptbestandteil die Renaturierung eines Teilabschnitts der Bückeburger Aue bildete. Das auf den westlich von Meinsen gelegenen Dammwiesen geplante Vorhaben war 2007 in die Tat umgesetzt worden. „Der Flusslauf hat seine Freiheit bestens genutzt“, berichtete Schulz vom Erfolg der Maßnahme. Die Aue habe an Dynamik gewonnen, wovon Auskolkungen und Anschwemmungen Zeugnis ablegten.

Der Vorsitzende unterstrich, dass der Verein sich nicht nur die Renaturierung des Flusslaufes sondern die Wiederherstellung einer Auen-Landschaft auf die Fahnen geschrieben habe. Zum Erreichen dieses Zieles soll im Herbst die Umgestaltung einer Fläche am Heidornweg in Angriff genommen werden. Schulz übernahm kommissarisch das Amt des Vereinsschatzmeisters von Rolf Fischer, der seinen Posten aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellte.

Einen großen Teil der im Hotel/Restaurant „Jetenburger Hof“ tagenden Hauptversammlung nahmen die Diskussion der großräumigen Sperrung der Niederung für Personenkraftwagen und ein Vortrag über die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinien im Einzugsbereich von Emmer und Weser ein. Eva von Löbbecke-Lauenroth vom Naturschutzbund Bückeburg und Dietmar Meyer (Nabu Hessisch Oldendorf) erläuterten sowohl politische Vorgaben als auch praktische Vorgehensweisen.




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