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Warberaner Künstlerfest lockt hunderte Gäste / Flair mit Magnetwirkung / Abwechselungsreiches Angebot am Achumer Weg

Der Schritt vom Geheimtipp zur gut besuchten Geselligkeit

Warber (bus). Das Künstlerfest in Warber hat im vierten Jahr seines Bestehens endgültig den Schritt vom Geheimtipp zur viel besuchten Geselligkeit vollzogen. Hunderte Kunstinteressierte ließen es sich am Wochenende am Achumer Weg gut gehen. "Bei uns ist es in den meisten Fällen so, dass die Gäste, die einmal da waren, im nächsten Jahr wiederkommen und noch jemanden mitbringen", erläuterte Mitinitiatorin Anka Knechtel das "Prinzip War- be r".

veröffentlicht am 08.07.2008 um 00:00 Uhr

Der mit reichlich Musik und einigen Showelementen aufbereitete Melange aus Ausstellung, Erlebniskunst, interessanter Küche und Kinderanimation wohnte ein Flair inne, dem sich kaum jemand entziehen konnte. "Ein bisschen profitieren wir sicher auch von der ziemlich stressfreien Gesamtatmosphäre und der winkelreichen Beschaulichkeit des Veranstaltungs- geländes", machte Knechtel auf eine andere Facette des Prinzips aufmerksam. Darüber hinaus spreche der Besuch zahlreicher Nachbarn dafür, dass das Fest nun auch "im Ort angekommen" sei. Ihre künstlerische Premiere gaben in diesem Jahr Marina Kledzik-Hoyer (Papiermaché) sowie Regina (Skulpturen und Gefäße) und Wolfgang (Malerei) Möller. Weitere Mitstreiter waren Andreas Barz (Kettensäge-Kunst, indonesische Küche), Alexander Bellendir (Drechselarbeiten), Heiko Knechtel (Feuerküche) und Delia Stahlhut (Kinderbetreuung). Anka Knechtel steuerte Malerei, Skulpturen und Lyrik bei, "Gastgeber" Dieter Stahlhut war mit Metallgestaltung vertreten. Im musikalischen Teil brillierten außer der Gute-Laune- Truppe "Volker Kohlmeier& Friends" der Berliner Liedermacher Alexander "Fähr- mann" Bärike, der gemeinsam mit Janek Wemmer (Piano) und Sebastian Hoffmeier (Gitarre) angereist war, sowie das Gitarren- und Gesangsduo Juliane und Franziska Brebbemann. Nach Einbruch der Dunkelheit zog am Sonnabend die Feuer-Performance "Med Fire" das Publikum in ihren Bann. Dass das komplette Angebot bei freiem Eintritt zu genießen war und die günstigen Verzehrpreise der Devise folgten, nach der die Künstlerschaft größtenteils von Belobigung und Ovation lebt, kam allenthalben bestens an. Falls das "Prinzip Warber" 2009 eine Fortsetzung findet und jeder aktuelle Gast erneut wieder Freunde und Bekannte mitbringt, könnte es am Achumer Weg in zwölf Monaten eng werden.




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