weather-image
22°
×

Halbzeitbilanz in der Lauenauer Eishalle: 16 233 Besucher / Rekordtag mit 600 Gästen Anfang Januar

Der strenge Winter dämpft den Andrang

Lauenau (nah). Mit einem leichten Rückgang der Besucherzahlen hat die Lauenauer Eishallensaison zum Jahreswechsel ihre Halbzeit erreicht. 16 233 Personen sind bisher registriert worden. Im Vergleichszeitraum 2009 waren es 16 906 Besucher. Einen Grund in der geringeren Nachfrage sieht Hallenverwalter Günter Krzon im strengen Winter mit Schnee und Eis.

veröffentlicht am 15.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 02:41 Uhr

Zwar schützt das Dach des ehemaligen Fabrikgebäudes vor dem Wetter, doch die Anfahrt müsse eben bei schwierigen Straßenverhältnissen erfolgen. „Da bleibt mancher doch lieber zu Hause“, glaubt Krzon. Die Kassenstatistik bestätigt seine Einschätzung: Im November war der Andrang groß, ging aber mit den ersten Schneetagen im Dezember zurück. Kaum setzte Tauwetter ein, kamen die Leute wieder: Der Tagesrekord mit 600 Gästen wurde am ersten Januarsonntag erreicht.

Die Sorge wegen der Witterung schlägt sich auch in den Kaufgewohnheiten an der Kasse nieder. Deutlich reduzierte sich die Zahl der Zehnerkarten. Dafür stieg die Nachfrage bei den Tagestickets. Bislang sind 8962 Stück verkauft worden (2009: 8524). Allerdings reicht das noch lange nicht an die Halbzeit 2008 zurück mit 9611.

Weil sich die Wintersportstätte inzwischen fest etabliert hat, schaffen sich regelmäßige Besucher offenbar eigene Kufen an: Die Schlittschuhausleihe verringert sich von Jahr zu Jahr, zuletzt von 6881 auf 5444 und jetzt bislang 5201. Dennoch wird weiter investiert. Soeben erst ließ Krzon 35 Paar in kleinen Größen beschaffen: „Einen Engpass darf es nicht geben“, denkt er vor allem an Klassen und die beliebten Kindergeburtstage.

Auch die Reservierungen von Schulgruppen bestätigen Krzons Einschätzung zur Wetterlage. Etliche Dezembertermine waren später kurzfristig storniert worden, sodass bisher nur 60 der für die erste Halbzeit erwarteten 100 Gruppen angetreten sind. Mit dem Ferienende aber ist die Nachfrage gestiegen und dürfte kurz vor der Zeugnisvergabe ihren Höhepunkt erreichen. Allein am vergangenen Donnerstag brachten Busse 150 Kinder von Bad Münder nach Lauenau.

Immer zahlreicher werden die Terminwünsche beim Eisstockschießen: Waren es in früheren Jahren in den Wochen bis Silvester jeweils nur gut 30 Gruppen, sind bisher schon 53 gezählt worden.

Insgesamt sind Krzon wie auch der Vorsitzende des Eishallenvereins, Heyno Garbe, zufrieden über den Verlauf der Saison. Manchmal ruft der Hallenverwalter an seinem Computer zeitgleich die Webcams von bundesweit gut 20 gleichartigen Einrichtungen auf: „Bei uns“, staunt er, „ist immer am meisten los.“ Das könnte sich bei geeignetem Wetter in den verbleibenden Wochen bis zum 27. Februar durchaus fortsetzen: Nasskalt müsse es sein, „dann kommen die Leute auch“.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige