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Nach der letzten bitteren Heimpleite folgt ein furioser 7:2-Sieg gegen Esens

Der VfL Bückeburg ist wieder die Mannschaft mit den zwei Gesichtern

Niedersachsenliga (ku). Der 1:0-Erfolg in der letzten Woche in Lingen ist dem VfL Bückeburg augenscheinlich gut bekommen. Mit einem klaren 7:2-Sieg gegen die Kicker vom TuS Esens verwöhnten die Bückeburger ihre Fans zum zweiten Mal in dieser Saison mit einem deutlichen Kantersieg.

veröffentlicht am 18.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Dabei sah es in der ersten Runde zunächst gar nicht nach einer so glasklaren Sache aus. Esens spielte richtig gut mit, wirkte im Mittelfeld druckvoller und stellte sich keinesfalls nur abwartend in die eigene Hälfte. Bückeburg mit einer Dreierkette, im Offensivbereich die gewohnte Formation, Torben Deppe hinter den Spitzen. In der 35. Minute das erste Tor. Torben Deppe erneut mit einem starken Ball in die Spitze, Alexander Bremer verlud Torwart Wilko Reichow und machte aus spitzem Winkel das 1:0. Nach dem Wechsel dann ein Traumstart für den VfL: Pascal Könemann löste geschickt die Abseitsfalle der Gäste auf, setzte sich durch und schloss klever ab. Der Schock eine Minute später. Eine Witzentscheidung von Schiedsrichter Fathi Ekrem, Elfmeter für Esens nach einem angeblichem Foul von Pascal Könemann an Arne Cordes-Gebken. Steven Delege trat an und Tim Engler hielt bärenstark, sicher eine spielentscheidende Szene. Dann lief es wie am Schnürchen beim VfL. Esens Keeper wurde von seinen zuvor starken Vorderleuten schmählich im Stich gelassen, kassierte Treffer am laufenden Band: In der 53. Minute Torben Deppe cool zum 3:0, auch das 4:0 eine Minute später ging auf sein Konto. Fast hätte er den Hattrick gemacht, legte aber trotz freier Bahn uneigennützig in der 67. Minute auf Manuel Stahlhut ab - der vergab, Niko Werner machte es aber in der 58. Minute mit dem 5:0 besser. Das 6:0 in der 70. Minute durch Soner Aslan. Erst ein erneut lächerlicher Handelfmeter, verwandelt durch Ingo Heien, brachte die Gäste zurück, das 2:6 nach schönem Spielzug durch Duc-Tham Pham in der 71. Minute. Bückeburg unbeeindruckt, in der 83. Minute stellte Manuel Stahlhut den 7:2-Endstand sicher. VfL: Engler, Koenemann, Werner, Prange, Thom (68. Kriehn), Bremer (46. Aslan), Stahlhut, Kramer, Deppe, Steininger, Mustafa.




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