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TSV Eintracht Bückeberge erwartet den ASC Pollhagen-Nordsehl / VfL Bückeburg bei der SG Schamerloh II

Derby im Bezirkspokal als echte Bewährungsprobe

Frauenfußball (pm). In der zweiten Runde beginnt am heutigen Sonnabend auch für die drei Schaumburger Teilnehmer, die in der ersten Runde alle spielfrei waren, der Bezirkspokal. Unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen treffen dabei um 16 Uhr der TSV Eintracht Bückeberge und der ASC Pollhagen-Nordsehl aufeinander.

veröffentlicht am 28.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Der ASC ist in der Bezirksoberliga nach der 0:1-Pleite gegen den Heeßeler SV auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Das Team enttäuschte bislang auf ganzer Linie, trotz des Abgangs namhafter Spielerinnen wurde der Elf zumindest ein sicherer Mittelfeldplatz zugetraut. Teamsprecher Carlo Steinberg bringt die Ursache auf den Punkt: "Es reichen keine 15 Minuten, in denen man ein bisschen für den Erfolg tut. Die Mannschaft muss 90 Minuten lang alles geben", sagt er. Die inzwischen nicht mehr unumstrittene Spielertrainerin Kathrin Piel kann auf den kompletten Kader des Titelverteidigers, zum dem auch wieder Stephanie Reckeweg zählen wird, setzen. Ihr Gegenüber bei der Eintracht hat deshalb auch Respekt vor dem Pokalgegner. "Der ASC hat sein Potenzial längst nicht ausgeschöpft. Wer die Mannschaft unterschätzt ist selber Schuld", sagt Uwe Kranz. Sein Team musste zwar zuletzt die Tabellenspitze nach der ersten Saisonniederlage abgeben, steht aber in der Bezirksliga als Zweiter für viele überraschend immer noch gut da. "Beim 1:4 gegen Neuenkirchen hat die Mannschaft gemerkt, dass wir nicht alle Spiele ohne weiteres gewinnen können. Die Spielerinnen wissen, dass sie nach dieser Pleite etwas gutzumachen haben", sagt der Trainer. Bereits eine Stunde früher um 15 Uhr muss Bezirksoberligist VfL Bückeburg beim Bezirksliga-Schlusslicht SG Schamerloh II antreten. Im Sommer wechselten der frühere VfL-Frauencoach Andreas Paker und Torfrau Kati Schlensker aus Bückeburg zum Regionalligisten aus dem Kreis Nienburg. Doch sowohl der Trainer als auch Schlensker, die als zweite Keeperin zur ersten Mannschaft gehört, werden kaum Einfluss auf die Pokalpartie der Reserve nehmen. Anders sieht es auf Seiten des VfL mit Lena Spitzer und Pia Gellermann aus, die wieder zum Team stoßen und den Kader damit komplettieren. "Vom Papier her müssten wir die nächste Runde erreichen, aber der Klassenerhalt und damit die Partie am Dienstag in Deinsen hat auf jeden Fall Priorität", sagt Teamsprecher Gerhard Hävemeier.




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