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Gebühren für Abwasserentsorgung und Regenwasser bleiben stabil / 72 000 Euro für die Stadt

"Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt"

Bückeburg (rc). Die Bürger können sich freuen. Die Gebühren für Schmutz- und Regenwasser bleiben auch im kommenden Jahr konstant. Schmutzwasser kostet je Kubikmeter 1,78 Euro, die Oberflächenentwässerung je überbautem Quadratmeter 32 Cent. "Sehr moderate Gebühren, wir liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt", stellte der Geschäftsführer des Abwasserbetriebes der Stadt, Helmut Feldkötter, bei der Vorlage des Wirtschaftsplans 2007 im Werksausschuss fest. Das Zahlenwerk wurde einstimmig abgesegnet und muss jetzt noch in der Ratssitzung in der kommenden Woche gebilligt werden.

veröffentlicht am 09.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Der Plan sieht im Erfolgsplan Erträge in Höhe von 3,061 Millionen Euro vor, denen Aufwendungen in Höhe von knapp drei Millionen Euro gegenüber stehen. Unter dem Stich bleibt ein Gewinn von 72 000 Euro, der als Eigenkapitalverzinsung an die Stadt weitergegeben wird und dort in den Haushalt einfließt. "Eine Rendite von sechs Prozent, mit der wir sehr zufrieden sein können", stellte Feldkötter fest. Im Erfolgsplan wird derüberwiegende Teil der Einnahmen durch die Gebühren erzielt: zwei Millionen für Schmutzwasser, 420 000 Euro für Regenwasser. Der Gebührenanteil der Stadt für die öffentlichen Gebäude, Straßen und Flächen beträgt 208 000 Euro. 1,153 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser fallenübrigens jährlich in der Stadt an, mit sinkender Tendenz, da auch der Trinkwasserverbrauch leicht sinkt. 1,32 Millionen Kubikmeter Regenwasser durchfließen jährlich die städtische Kanalisation in Bückeburg. Verbraucht werden die Einnahmen durch Materialaufwand in Höhe von 280 000 Euro, durch Personalkosten in Höhe von 415 000 Euro, durch Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 723 000 Euro, sonstige betriebliche Aufwändungen in Höhe von 160 000 Euro, durch Zinsen und Aufwändungen in Höhe von 584 000 Euro. Im Vermögensplan betragen die Einnahmen und Ausgaben insgesamt 1,26 Millionen Euro, die durch die Aufnahme eines - geplanten - Neudarlehens in Höhe von 366 000 Euro ausgeglichen werden. Die größten Ausga-benposten sind Investitionen in die Erschließung der Kreuzbreite II in Höhe von 115 000 Euro, für die Kanalsanierung Parkstraße in Höhe von 41 000 Euro, die Kanalsanierung Möllerweg / Kirchhof in Höhe von 80 000 Euro sowie den Bau von Hausanschlüssen in Höhe von 50 000 Euro. Die Tilgung von Darlehen beträgt 533 000 Euro. Gedeckt werden die Ausgaben des Abwasserbetriebes durch Abschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von 723 000 Euro, Baukostenzuschüsse von 140 000 Euro sowie die Aufnahme des Darlehens. Insgesamt hat sich der Schuldenstand des Abwasserbetriebes in den vergangenen Jahren kontinuierlich und "wie geplant" auf rund zwölf Millionen Euro weiter reduziert.




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