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Beim Geldwechseln: Freundlicher Bückeburger bestohlen / Polizei warnt vor „absoluten Profis“

Die dreisten Tricks der Taschendiebe

BÜCKEBURG. Auf dem Marktplatz in Bückeburg ist am Montag 16.50 Uhr ein 72-jähriger Bückeburger von einem Mann mit südländischem Aussehen im gebrochenem Deutsch angesprochen worden, ob dieser ihm Geld wechseln könne.

veröffentlicht am 08.06.2016 um 13:49 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 14:22 Uhr

Der Bückeburger wollte nett sein und öffnete seine Geldbörse, um den Mann den einen Euro zu wechseln. Dieser bediente sich jedoch am Scheinfach des noch ahnungslosen Senioren – und stahl diesem unbemerkt 190 Euro aus dem Portemonnaie.

Erkenntnisse des Kriminalermittlungsdienstes haben ergeben, dass der Täter, vermutlich in Begleitung einer Frau, vor dem Eingang der öffentlichen Toiletten am Rathaus stand und von dort den nahegelegenen Eingangsbereich der Sparkasse beobachtet hat, aus dem der Bestohlene kurz zuvor gekommen war. Der Täter wird auf 35 bis 45 Jahre geschätzt, hatte ein rundliches Gesicht und trug eine hellblaue Oberbekleidung.

Der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, warnt mit Verhaltenstipps vorwiegend Senioren vor dem Geldwechseln auf der Straße.

„Das sind absolute Profis, die für diese Diebstähle besonders trainiert und geschult wurden; wenn man diesen Personen gegenüber das Portemonnaie arglos öffnet, hat man schon verloren“, so Auer. Der Polizeisprecher sagt weiter: „Wenn Sie auf der Straße angesprochen werden, lehnen Sie die Bitte ab, Geld gewechselt zu bekommen. Verweisen Sie stattdessen an Geldinstitute und Geschäfte. Im ganzen Land sind Wechselbetrüger unterwegs. Sie sind besonders in Wohngebieten, Fußgängerzonen, Parkplätzen und Einkaufszentren aktiv. Dort bitten sie überwiegend Senioren, Euro-Münzen zu wechseln. Beliebte Opfer sind Senioren, die beim Bankbesuch beobachtet und verfolgt werden. Die gerade abgehobenen Scheine werden dann beim Wechseln fingerfertig gestohlen.

Der Trick des Täters:

Mit seinen vielen Fragen, dem Reingreifen in das Geldfach und dem Gestikulieren mit dem mitgeführten Gegenstand wird das Opfer von dem eigentlichen Ziel der Wechselaktion abgelenkt. Mit akrobatischer Geschicklichkeit werden ihm dann die Geldscheine aus der Börse gestohlen. Oft werden ein Stück Papier, ein Stadtplan oder eine Zeitung als Sichtschutz über die Geldbörse gehalten.

Der Täter nimmt sich mit Daumen und Zeigefinger eine Münze heraus. Was das Opfer nicht sehen kann: Mit dem Kleinen Finger und dem Ringfinger der gleichen Hand zieht er mit einer unglaublichen Fingerfertigkeit zeitgleich das gesamte Papiergeld aus dem Papiergeldfach.

Die Polizei warnt vor diesem Trick und rät:

Auf gar keinen Fall lassen Sie Fremde in Ihr Portemonnaie greifen! Im Zweifelsfall sollten Sie ruhig einmal unhöflich sein und das Wechseln ablehnen. Sie können für derartige Fälle ein wenig Kleingeld bereit halten, aber öffnen Sie nie Ihre Geldbörse im Beisein von Fremden.

Wahren Sie immer einen Sicherheitsabstand zwischen Ihnen und fremden Personen.

Lassen Sie sich nicht ablenken oder gar noch bei der Suche im Portemonnaie von Fremden helfen.

Sie haben kaum eine Chance, den Trick auf Anhieb zu durchschauen. Wenn Sie den Diebstahl bemerkt haben, ist es meist schon zu spät.BÜCKEBURG. Auf dem Marktplatz ist ein 72-jähriger Bückeburger Montag, 16.50 Uhr, von einem Mann mit südländischem Aussehen im gebrochenem Deutsch angesprochen worden, ob dieser ihm Geld wechseln könne. Der Bückeburger wollte nett sein und öffnete seine Börse, um den Mann den Euro zu wechseln. Dieser bediente sich jedoch am Scheinfach des ahnungslosen Senioren – und stahl diesem unbemerkt 190 Euro.

Erkenntnisse des Kriminalermittlungsdienstes haben ergeben, dass der Täter, vermutlich in Begleitung einer Frau, vor dem Eingang der öffentlichen Toiletten am Rathaus stand und von dort den nahe gelegenen Eingangsbereich der Sparkasse beobachtet hat, aus dem der Bestohlene kurz zuvor gekommen war. Der Täter wird auf 35 bis 45 Jahre geschätzt, hatte ein rundliches Gesicht und trug eine hellblaue Oberbekleidung.

Derweil ist am Montag noch ein zweiter Senior Opfer eines Trickbetrügers geworden. Ein 88-jährige Rentner wurde gegen 16 Uhr an der Schloßgartenstraße am kleinen Eingang zum Schlosspark von einem kaum sprechenden Mann aufgehalten. Mit einer Zwei-Euro-Münze in der Hand und wild mit den Händen gestikulierend versuchte der, dem Rentner mitzuteilen, dass er Geld gewechselt haben möchte. Bereitwillig holte der Senior sein Portemonnaie aus der Hosentasche – und merkte nicht, dass der Fremde dabei sein Scheinfach leerte. Erst beim späteren Bezahlen in der Apotheke wurde der Bargeldverlust in Höhe von 465 Euro vom Opfer bemerkt.

Der Täter wird auf 50 Jahre geschätzt und hat wahrscheinlich dunkle Haare mit grauem Ansatz. Auffällig war, dass der Mann recht klein war (1,60 bis 165 Zentimeter) und sehr wahrscheinlich kaum Deutsch spricht.

Jetzt warnt der Pressesprecher der Polizei Bückeburg, Matthias Auer, mit vorwiegend Senioren vor dem Geldwechseln auf der Straße.

„Das sind absolute Profis, die für diese Diebstähle besonders trainiert wurden; wenn man diesen Personen gegenüber das Portemonnaie arglos öffnet, hat man schon verloren“, so Auer. Der Polizeisprecher sagt weiter: „Wenn Sie auf der Straße angesprochen werden, lehnen Sie die Bitte ab, Geld gewechselt zu bekommen. Verweisen Sie stattdessen an Geldinstitute und Geschäfte. Im ganzen Land sind Wechselbetrüger unterwegs. Sie sind besonders in Wohngebieten, Fußgängerzonen, Parkplätzen und Einkaufszentren aktiv. Dort bitten sie überwiegend Senioren, Euro-Münzen zu wechseln. Beliebte Opfer sind Senioren, die beim Bankbesuch beobachtet und verfolgt werden. Die gerade abgehobenen Scheine werden dann beim Wechseln fingerfertig gestohlen.“

Der Trick des Täters:

Mit seinen vielen Fragen, dem Griff in das Geldfach und dem Gestikulieren mit dem mitgeführten Gegenstand wird das Opfer von dem Ziel der Wechselaktion abgelenkt. Mit akrobatischer Geschicklichkeit werden ihm dann die Geldscheine aus der Börse gestohlen. Oft werden ein Stück Papier, ein Stadtplan oder eine Zeitung als Sichtschutz über die Geldbörse gehalten.

Der Täter nimmt sich mit Daumen und Zeigefinger eine Münze. Was das Opfer nicht sehen kann: Mit dem kleinen Finger und Ringfinger der gleichen Hand zieht er mit einer unglaublichen Fingerfertigkeit zeitgleich das Papiergeld aus dem Papiergeldfach.

Die Polizei rät:

Auf gar keinen Fall lassen Sie Fremde in Ihr Portemonnaie greifen! Im Zweifelsfall sollten Sie ruhig einmal unhöflich sein und das Wechseln ablehnen. Sie können für derartige Fälle ein wenig Kleingeld bereithalten, aber öffnen Sie nie Ihre Geldbörse im Beisein von Fremden.

Wahren Sie immer einen Sicherheitsabstand zwischen Ihnen und fremden Personen.

Sie haben kaum eine Chance, den Trick auf Anhieb zu durchschauen. Wenn Sie den Diebstahl bemerkt haben, ist es meist schon zu spät. red




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