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Verbindung zwischen Galgenfeld und Bahnhofsstraße im Bereich der Bahntrasse vorstellbar

Die Idee: Neue Straße zwischen zwei Kreiseln

Rinteln (wm). Die Rinteln Stadthagener Verkehrs GmbH (RStV) will bis zum 30. Juni 2007 den Güterverkehr einstellen (wir berichteten). Voraussichtlich ab 2009 soll die Strecke endgültig stillgelegt werden. Was für die Lösung drängender Verkehrsprobleme in der Nordstadt neue Möglichkeiten eröffnen würde, nämlich den Bau von je einem Kreisel am Galgenfeld wie bei Lidl, die beide über eine Ost-West-Verbindung im Bereich der Bahntrasse miteinander verbunden werden könnten.

veröffentlicht am 15.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Die Stadt Rinteln zumindest hat bereits blitzartig reagiert und, wie Erster Stadtrat Jörg Schröder auf Anfrage erläuterte, den Investor des geplanten Einkaufszentrums an der Bahnhofsstraße über die neue Situation informiert. Denn die verlangt von den Planern in Porta Westfalica einige Umplanungen: "Da wo die mögliche Trasse verläuft, sollte eigentlich ein Gebäude hin." Auf der anderen Seite bietet die Umplanung auch neue Möglichkeiten der Grundstückszuschnitte. Die Idee, die Verkehrsführung in der Nordstadt, vor allem in der Konrad-Adenauer-Straße zu verbessern, indem man eine neue Straße im Bereich der Bahntrasse baut, als Entlastungsstraße zur Konrad-Adenauer-Straße, hatte ursprünglich die CDU-Ortsratsfraktion. Sebastian Westphal hatte bereits im April dieses Jahres einen entsprechenden Antrag für den Ortsrat formuliert. Auch die Vorstellung der CDU war, wie jetzt von der Verwaltung aufgegriffen, diese Entlastungsstraße entlang der Bahntrasse zwischen Nordbahnhof und Galgenfeld zu bauen. Einen Plan, den man damals in die Schublade gelegt hatte, weil schnell klar war - ohne Bahngrundstücke funktioniert das nicht. Sebastian Westphal hatte zwar darauf verwiesen, dass sich der größte Teil der Strecke neben den Gleisen in städtischen Eigentum befinde, aber die Fläche hätte vermutlich doch nicht gereicht. Jetzt, so Westphal, sehe er beste Chancen, dass die Idee der neuen Straße tatsächlich Wirklichkeit wird. Wie Schröder erläuterte, soll sich Anfang nächsten Jahres der Ortsrat mit dem Thema beschäftigen und zwar im Zusammenhang mit der Umwandlung des Geländes an der Bahnhofsstraße in ein Sondergebiet für Einzelhandel.




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