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Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren beginnt / Morgen Stadtrallye in Rinteln

Die Infrastruktur steht: Heute ist Einzugstag für 1500 Jugendliche

Rinteln (who). Für eine Woche bekommt Rinteln ein 19. Dorf mit dem Kreiszeltlager der Schaumburger Jugendfeuerwehren auf der Burgfeldsweide. Heute Mittag ziehen die Bewohner ein. "Mit allen Jugendlichen, Betreuern, Helfern und Leitern dürften es rund 1500 Personen sein", erklärt Rintelns Stadtjugendfeuerwehrwart Daniel Jakschik, der für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

veröffentlicht am 12.07.2008 um 00:00 Uhr

Seit Tagen hatte Dieter Nolting mit dem Bauhof- Team der Kreisjugendfeuerwehr gearbeitet, um die Infrastruktur rund um das große Kantinenzelt aufzubauen. Darunter die große Kombi-Freiluftwaschkaue, wo die Zeltlagerteilnehmer neben der kleinen Morgen- und Abendtoilette auch das Essgeschirr nach den Mahlzeiten abwaschen werden. Und wo erfahrungsgemäß höchstwahrscheinlich auch die eine oder andere unblutige Wasserschlacht ablaufen dürfte, vor allem wenn sich der erhoffte Sonnenschein einstellt. Rintelns Stadtbrandmeister Friedel Garbe, der selber seinen Wohnsitz ins Zeltlager verlegt hat, hatte dem Bauhof zusätzlich Helfer aus allen 18 Ortsteilen verstärkt. Damit war der Terminplan pünktlich zu bewältigen und heute Mittag wird der Feuerwehrnachwuchs auch die eigenen Schlafzelte vorfinden, mit denen die Erwachsenen der Ortsfeuerwehren das Lager heute Morgen endgültig zur Zeltstadt ausgebaut haben. Die Kreisjugendfeuerwehr lege größten Wert auf die Sicherheit der Jungen und Mädchen im Zeltlager, erklärt der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Ralf Hoffrichter aus Lauenhagen. "Und für den Fall, dass zu heftige Gewitter oder Sturmböen aufziehen sollten, sind wir in der Lage, in weit weniger als zehn Minuten alle Lagerteilnehmer in der nahen Kreissporthalle unterzubringen", ergänzt Daniel Jakschik. Für zusätzliche Sicherheit soll auch der Fernmeldezug der Kreisfeuerwehr sorgen. Die Kommunikationsprofis sind für die Fernsprechverbindungen zwischen den Koordinations- und Leitungszentralen im Zeltlager verantwortlich. Dabei haben sie auch immer ein Ohr frei für die Wettermeldungen. "Was uns einen ausreichenden Handlungsspielraum ermöglicht", versichert Jakschik. "Aber ob Sonne oder Regen, wir werden schon für eine Woche Zeltlagerspaß sorgen", ist er sich sicher, der - wie die meisten Betreuer - seine positive Gelassenheit aus der Erfahrung in vielen Zeltlagern mitbringt. "Das gesamte Programm steht, und wenn's wirklich mal zu sehr regnen sollte, können wir als Alternative für einen Ausflugstag kurzfristig auf ein Bowlingturnier umschalten", so Jakschik weiter. Als erste große Aktion für die Zeltlagerteilnehmer sei für Sonntag eine Stadtrallye in der Innenstadt geplant. "Deshalb sollen sich die Rintelner nicht wundern, wenn die vielen Jugendlichen auflaufen", kündigt er an. Im Zuge der Rallye sei neben anderem ein großes Wasserfußballspiel der Stadtwerke Rinteln auf dem Marktplatz aufgebaut. Und passend zur Jugendfeuerwehr sind ebenfalls die Wassersitze am nördlichen Ende der Fußgängerzone als Wiegestation in die Rallye einbezogen, die die Jugendfeuerwehr gleichzeitig zur Werbung für ihr großes Zeltlager sieht. Denn: "Wer sich für unsere Jugendarbeit interessiert und mehr davon sehen möchte, ist herzlich eingeladen, uns auf der Burgfeldsweide zu besuchen." Vorab werden sicherlich die Gäste nach der Eröffnungsfeier heute um 15 Uhr die Lagerstadt im Westen Rintelns besichtigen.




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