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Rusbends Blauröcke feiern Jubiläum der Nachwuchsabteilung und freuen sich über allseitige Anerkennung

Die Kinder von einst sind inzwischen gestandene Männer

Rusbend (bus). Ein Ehrenbanner, der Ehrenteller der Kreisjugendfeuerwehr und die Ehrenfliese der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr erinnern seit dem Wochenende an die Verdienste der Jugendfeuerwehr Rusbend. Die Auszeichnungen überreichte Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann während eines Kommers, der aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Nachwuchsabteilung organisiert worden war. „Im Laufe der Jahrzehnte haben die Rusbender Marken gesetzt und gute Ergebnisse bei den Wettkämpfen erzielt“, rief Lohmann ins Gedächtnis.

veröffentlicht am 11.05.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 16:21 Uhr

Auf die Gründungstage der Abteilung eingehend meinte der Kreischef: „Die Kameraden Kräwinkel und Siekmeier haben vor fünf Jahrzehnten mit der Gründung der zweitältesten Jugendfeuerwehr im Landkreis Geschichte geschrieben.“ Dietrich Kräwinkel fungierte 1960 als erster Rusbender Jugendwart, Ernst Siekmeier war seinerzeit Ortsbrandmeister. Kräwinkel erhielt im Laufe der Versammlung, mit der auch die vor 50 Jahren erfolgte Einweihung des Gerätehauses und die 50 Jahre währenden freundschaftlichen Beziehungen zur Löschgruppe Bierde gefeiert wurde, die Auszeichnung „Ehrenjugendfeuerwehrwart“.

Außer Lohmann ergriffen zahlreiche weitere Gastredner das Wort. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote stellte heraus, dass fast alle aktiven Kameraden aus der Jugendfeuerwehr kämen. Insgesamt betrachtet könne man von einem „stolzen Tag für Rusbend“ sprechen. „Ihr seid gut aufgestellt und macht Hoffnung für die Zukunft“, merkte Bückeburgs stellvertretender Bürgermeister Horst Schwarze an. Ortsbürgermeister Andreas Struckmann lenkte die Aufmerksamkeit der Zuhörer darauf, dass beim Nachwuchs zwar Gemeinschaft und Spaß im Vordergrund stünden, die Jugendlichen aber auch lernten, Verantwortung zu übernehmen. „Hier wird auch der Gedanke der christlichen Nächstenliebe in die Tat umgesetzt“, betonte Pastor Ulrich Hinz.

Sebastian Hartmann, der seit 2007 an der Spitze der jungen Rusbender Blauröcke steht, machte deren Bedeutung an der Zahl der aus ihr hervorgegangenen Führungspersönlichkeiten fest – zwei Ortsbrandmeister, zwei stellvertretende Ortsbrandmeister, zwei stellvertretende Jugendfeuerwehrwarte, mehrere Zugführer auf Kreisebene. „Durch die gute Kameradschaft bei den Übungsdiensten, Wettkämpfen und Zeltlagern haben wir viel Spaß“, führte Hartmann aus. Und: „Durch unser Freizeitangebot für Jugendliche tragen wir einen wesentlichen Teil zur Dorfgemeinschaft bei. Wir hoffen, dies auch trotz des immer reichhaltigeren Angebotes für Kinder und Jugendliche noch lange tun zu können.“

Hartmann freute sich, etliche der damaligen Kinder und Jugendliche beim Kommers begrüßen zu können. 1960 zählten zu den Gründungsmitgliedern Werner und Reinhard Roloff, Walter Kocaget, K-D. Tegtmeier, K-H. Brinkmann, Lutz Pöhler, Georg Schweer, Rüdiger Harting, Wolfgang und Manfred Bruckmann, Ernst Krömer, Wolfgang Schuh, Gerd Eichhorn, Karl-Friedrich und Jürgen Kräwinkel, Manfred Wacker, Willi Wiebke und Jürgen Rehling. Die „Kinder“ erhielten jeweils eine Urkunde und eine Anstecknadel.

Am zweiten Tag des Dreifachjubiläums bildeten eine Wettkampfveranstaltung, eine Schau moderner Feuerwehrfahrzeuge und eine Festzelt-Diskothek die Hauptattraktionen. Am Sonntag standen im Anschluss an einen Gottesdienst das gesellige Miteinander und eine Ausstellung historischer Fahrzeuge auf dem Programm. Mit von der Partie war das Spielmobil der Stadtjugendpflege; für Unterhaltung sorgten der Spielmannszug Meinsen-Warber, die Schalmeienkapelle Meinsen-Warber und der Feuerwehrmusikzug Bierde.




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