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Party im Saal der Gaststätte Haberlah

Die Landfrauen feiern Karneval „ganz ohne Kerle“

Hagenburg (jpw). „Oh, wie ist das schön“, „Humba, humba, tätärääh“ – diese und ähnliche Karnevals- und Stimmungslieder sind bei der traditionellen Karnevalsparty der Landfrauen der Seeprovinz durch den Saal der Gaststätte „Haberlah“ geklungen. Mehr als 120 Landfrauen ließen es sich bei Kaffe und Kuchen mal „ganz ohne Kerle“, aber mit einem dreistündigen Programm gut gehen.

veröffentlicht am 24.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:42 Uhr

Hanna Tschech stieg bereits zum 15. Mal in die Bütt und eröffnete den Nachmittag mit dem „Jahresrückblick“. Sie ließ traditionell nicht aus, was die Welt in den vergangenen 365 Tagen bewegt hat.

Viel handgemachten Karneval mit Sketchen, Büttenreden, kleinen Stücken   aus eigener Herstellung, aber dafür nicht weniger humorvoll stellten die Frauen vor. Wie in jedem Jahr begleitete Elvira Hartmann auf ihrem Akkordeon mit Seemanns- und Stimmungsliedern. Hintergründig sinnierten zum Beispiel „Annegret und Regina“ über das „EU-Normgebiss“, austauschbar und bald Pflicht in der Europäischen Union.

Nach der Pause begann das Programm mit Erika Mey und acht weiteren Großenheidorner Frauen und ihrer „Hut-Show“, die das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden sollte. Renate Wilkening und Lydia Seipel spielten „Zwei Frauen am Bahnhof“, es folgten weitere Darstellerinnen mit „Otto, find‘ ich gut“, oder „Bäuerin und Dame“.

Der „Chor Großenheidorn“ – ein bereits länger bestehender Zusammenschluss singender Landfrauen aus der nordöstlichsten Ecke des Vereinsgebietes, trat mit zwei Liedern auf die Bühne.

Mit besonderer Spannung wurden die „Wiedensähler Theaterfrauen“ erwartet. Sie kamen nach dem „Grünkohllied“ und spielten Plattdeutsches.




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