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Landeswettbewerb „Gärten im Städtebau 2017“ / Silberne Urkunde für Kleingartenverein Riepenbach

Die Mühe hat sich gelohnt

HAMELN. Der Bezirksverband Hameln der Kleingärtner e. V. ist stolz auf den KGV Riepenbach e. V.

veröffentlicht am 30.11.2017 um 00:00 Uhr

Denn als es im Herbst 2016 hieß, welcher Verein nimmt am Landeswettbewerb „Gärten im Städtebau 2017“vom Landesverband niedersächsischer Gartenfreunde e. V. (LNG) teil, war der KGV Riepenbach der einzige KGV, der den Mut hatte zu sagen, wir werden es versuchen.

Zwar hatte der Vorsitzende Holger Strauss eine Ahnung, dass auf ihn und seine Mitglieder viel Arbeit zukommen würde, wusste aber nicht wirklich, wie arbeitsreich die Zeit bis zum Wettbewerb dann tatsächlich werden würde.

Die erste Hürde war die schriftliche Anmeldung beim Landesverband. Angegeben werden sollte: Wie groß ist das Areal, wie viel davon sind Parzellen, wie groß ist die Gemeinschaftsfläche, seit wann besteht die Anlage? Das waren die einfachen Fragen, aber mit Hilfe des 1. Vorsitzenden des BVH, Wolfgang Schünemann, wurde der erste Schritt gut gemeistert. Doch dann kamen die Vorgaben des Landesverbandes (LNG) unter dem Thema „Kleine Gärten, bunte Vielfalt“. Die Grundlagen zur Teilnahme waren unter anderem die städtebauliche Einbindung, die Beachtung von Umwelt- und Naturschutz, Gestaltung und Nutzung der Anlage, Kuriositäten und vieles mehr.

Also, was machen wir, um bei diesem Wettbewerb mithalten zu können, fragte Holger Strauss. Es wurde beraten, geplant, die eine oder andere Idee verworfen und erneut überlegt – endlich war der Plan fertig. Es konnte losgehen.

Die Probleme waren: Wo fangen wir an, wer hat wann Zeit und spielt das Wetter mit? Die Pläne mussten immer wieder umgeworfen neu geordnet und bei Starkregen verschoben werden. Aber der Termin zur Bewertung der Anlage durch eine Kommission rückte immer näher. Manchmal kamen Holger Strauss Zweifel, ob sie alles schaffen würden. Aber wer ihn kennt, weiß, er kriegt das hin, egal wie.

Als am 1. Juni 2017 die Bewertungskommission eintraf, begleitet vom Vorstand des BVH, Ralf Wilde vom Umweltamt, Rudi Meyer vom Taubblindenheim Fischbeck und von weiteren interessierten Personen, war alles fertig. Die Bewertungskommission bestand aus Peter Kahle aus Göttingen, Fachberater und Vorstandsmitglied des LNG, Manfred Ebs aus Cuxhaven, Fachberater und Vorstandsmitglied des LNG, Bernd Vogel aus Hannover, Fachberater BV Hannover, und Erika Brunken aus Bad Zwischenahn, Leiterin der Niedersächsischen Gartenakademie, Abteilung Gartenbau. Nach einer ausgiebigen Besichtigung der Anlage mit Erklärungen zu den einzelnen Objekten und Projekten folgte eine Fragestunde. Dann war die Kommission wieder fort und es blieb dem KGV Riepenbach die Hoffnung auf ein gutes Ergebnis.

Am 18. November war es so weit. Holger Strauss und die stellvertretende Vorsitzende Marita Sperr fuhren nach Wathlingen bei Celle zur Preisverleihung. Auch Ralf Wilde, Fachbereichsleiter Umwelt und Technische Dienste der Stadt Hameln, ließ es sich nicht nehmen, ebenfalls an der Preisverleihung teilzunehmen. Der LNG hatte zu einer Feierstunde im Vier-Generationen-Park geladen.

Begleitet wurde die Feier von der Hölty Big Band des Hölty Gymnasiums Celle. Es war ein Genuss, der Musik der jungen Leute zuzuhören, die mit ihren musikalischen Einlagen dem Fest einen wunderbaren Rahmen gaben, so Renate Eccles. Der Präsident des LNG, Joachim Roemer, begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich bei den Teilnehmern und der Bewertungskommission für ihre Mühen.

„Sie haben viel Arbeit und Zeit investiert, damit diese Preisverleihung heute stattfinden kann.“ Im Anschluss gab Manfred Ebs eine kleine, launige Übersicht in Wort und Bild von der nicht immer einfachen Bewertungsreise in den einzelnen Kleingartenanlagen.

Und dann ging die Preisverleihung los. Die Vereine wurden aufgerufen und bekamen ihre Urkunden. Auch der KGV Riepenbach kam an die Reihe. „Man konnte Holger Strauss ansehen, welche Frage ihm durch den Kopf ging“, meint Renate Eccles: Hat es sich gelohnt, bekommen wir Gold, Silber oder doch nur Bronze? Aber es war Silber, womit der KGV Riepenbach ausgezeichnet wurde. Er nahm die Urkunde und Glückwünsche mit einem strahlenden Lächeln entgegen. Der Lohn für alle, die zum Gelingen des großen Projektes des Landeswettbewerbs „Gärten im Städtebau 2017“ beigetragen haben. PR




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