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Kurpark ist fertig, Arbeiten an Poststraße und Theater haben begonnen / Keine Absage für Nazi-Aufmarsch

Die Nächste, bitte …

Bad Nenndorf. Der Parkplatzbau an der Poststraße hat in dieser Woche begonnen. Bad Nenndorfs neueste Baustelle löst eine andere ab: Die Gitter an der Esplanade sind seit Montag weggeräumt. Ein Zwischenstandsbericht.

veröffentlicht am 08.04.2014 um 18:32 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:42 Uhr

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Die Bad Nenndorfer sind es mittlerweile gewöhnt: Seit einigen Jahren schließt sich eine Baumaßnahme an die andere an. Doch der Fortschritt in der Stadtentwicklung ist unübersehbar. So ist beispielsweise mit dem Auftragen der hellen Asphaltschicht an der Esplanade die Kurpark-Sanierung abgeschlossen. Im Mai 2011 war das etwa vier Millionen Euro teure Projekt mit dem Umbau der Promenade gestartet. Es folgte der des Landschaftsgartens 2012. Die Esplanade und der Sonnengarten waren 2013 an der Reihe, die Asphaltierung des Kernbereichs wurde auf Anfang April 2014 verschoben.

Und auch an der Hauptstraße ist der Baufortschritt zu erkennen. Am deutlichsten an der bereits fast fertigen Nebenstraße, die die Arbeitstitel „Bypass“ und „Bäcker-Platz“ bekommen hat. Auf dieses Stück sollen Autos von der Haster Straße aus geleitet werden, wenn ihre Fahrer zum Bäcker hineinwollen. Auch die südliche Gehwegseite ist im ersten Bauabschnitt fast fertig, allerdings fehlt noch der Bereich, an dem die Stadt ein Grundstück kaufen muss.

Die Arbeiten sind nach Worten von Stadtdirektor Bernd Reese in etwa im Zeitplan. Wann genau der erste Abschnitt abgeschlossen wird, ist derzeit nicht exakt vorherzusagen. Anschließend geht die Sanierung bis zur Einmündung der Straße Am Thermalbad weiter. Die Hohe Warte soll bis Ende 2014 den Abschluss bilden.

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An der Poststraße entsteht der neue Parkplatz.

Der Bau des umstrittenen Parkplatzes oberhalb der Therme ist der erste Schritt der Poststraßen-Sanierung. Auch den Start der eigentlichen Straßenreparatur – die Poststraße ist Bad Nenndorfs wohl beklagenswerteste Wegstrecke – kann Reese derzeit noch nicht terminieren. Dass die Arbeiten ernste Auswirkungen auf den Nazi-Aufmarsch Anfang August haben, hält der Stadtdirektor für ausgeschlossen. Zwar könne es durchaus sein, dass die Baumaßnahme bis in den August dauert, allerdings habe die Polizei den Auftrag, die Demonstration zu ermöglichen, Baustellen hin oder her.

Nicht einmal der Umstand, dass ab Mai die Sanierung der Bahnhofstraße im Umfeld des Winckler-Bads für weitere Engpässe sorgen wird, dürfte zu einer Absage der Nazi-Parade führen. Schließlich, so Reese, hat auch keine der bisherigen Baustellen in der Kurstadt derartiges bewirkt. Die Bahnhofstraßen-Sanierung wird sich ins Jahr 2015 hineinziehen. Und das nur für den Abschnitt von Agnes-Miegel-Platz bis Kurhausstraße.

Bereits jetzt mit Baugitter abgesperrt ist das Kurtheater, dessen Sanierung auch begonnen hat. Der Betrieb läuft weiter. Und es folgen weitere Baustellen in 2014: Die evangelische Kita bekommt einen Anbau. Und in Riepen soll der Buswendeplatz entstehen. Auch für 2015 sind bereits mehrere Projekte in Planung: Kurhaus, zentraler Platz, Feuerwehrhaus mit Bauhof, Kampstraße und Parkstraße.




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