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Nach Großfeuer in früherer Möbelfirma: Sachverständiger schließt technischen Defekt aus

Die Polizei geht jetzt von Brandstiftung aus

Petershagen. Nach dem Brand einer Fertigungshalle einer ehemaligen Möbelfirma in Petershagen (wir berichteten) ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachtes auf fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung. Eine technische Ursache scheidet aus. Das ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchungen von Kriminalpolizei und einem Sachverständigen.

veröffentlicht am 14.02.2010 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 02:21 Uhr

Die Beamten des Kriminalkommissariat 11 sowie ein Brandsachverständiger aus Bremen nahmen am Wochenende die Brandstelle genauer unter die Lupe. Durch Zeugen und weitere Ermittlungen konnte der Brandausbruchsbereich in einer angrenzenden, älteren Halle lokalisiert werden. „Hier entstand vermutlich zunächst ein Schwelbrand, der schließlich zu einem offenen Feuer führte“, berichtet Polizeisprecher Ralf Steinmeier. Die Flammen fraßen sich dann unbemerkt weiter, griffen auf die große Halle über. Wie genau und wann der Schwelbrand entstand, ist noch nicht geklärt. Entdeckt wurde das Feuer kurz nach 4 Uhr am Donnerstagmorgen.

Die Feuerwehr war auch am Freitag noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt. Während der Abseits durchgeführten Untersuchungen waren die Brandbekämpfer mit schweren Atemschutz weiter im Einsatz. Wie bereits berichtet, wurde bei dem Feuer niemand verletzt, allerdings entstand ein Schaden von einer Million Euro.

Die Halle wurde als Lagerraum von Firmen und Privatpersonen genutzt, die hier Flächen anmieten konnten. So gingen auch fünf Autos und Hausrat in Flammen auf.




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