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Hintergrund

Die US-Kongresswahlen: Zahlen und Fakten

Washington (dpa) - Bei den Wahlen am 6. November wollen die Demokraten in beiden Kammern des Parlaments die Mehrheit holen. Im Repräsentanten- oder Abgeordnetenhaus stehen die Chancen dafür nicht schlecht, im Senat sieht es schon schwieriger aus. Einige Zahlen:

veröffentlicht am 06.11.2018 um 16:13 Uhr
aktualisiert am 10.11.2018 um 15:10 Uhr

Hinweisschild zu einem Wahllokal in Bradenton, Florida. Foto: Jim Hollander, epa/Archiv

- Alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus stehen zur Wahl. 235 haben derzeit die Republikaner inne, 193 die Demokraten, 7 sind vakant. Durchschnittsalter der Abgeordneten zu Beginn der Wahlperiode: 57,8 Jahre.

- Wie viele Abgeordnete einen Bundesstaat vertreten, hängt von dessen Einwohnerzahl ab: Mit 53 kommen die meisten aus Kalifornien, 7 Staaten - wie Alaska oder Vermont - entsenden jeweils nur einen Vertreter. Sie werden in der Regel für 2 Jahre gewählt.

- Die Kandidaten müssen mindestens 25 Jahre alt und seit 7 Jahren US-Bürger sein.

- 100 Sitze hat der Senat. Ihm gehören derzeit 51 Republikaner und 47 Demokraten an. Hinzu kommen 2 Parteilose, sie zählen zur Fraktion der Demokraten. Durchschnittsalter der Senatoren: 61,8 Jahre.

- Je 2 Senatoren vertreten einen der 50 Bundesstaaten - unabhängig von dessen Größe. Gewählt werden sie in der Regel für 6 Jahre.

- Ein Senator muss mindestens 30 Jahre alt und seit 9 Jahren US-Bürger sein.

- Insgesamt 35 Senatssitze stehen diesmal zur Wahl - 26 davon sind mit Demokraten besetzt, 9 mit Republikanern.

- 33 der Senatoren werden regulär gewählt - etwa ein Drittel, wie es die Verfassung alle zwei Jahre vorsieht. In den US-Staaten Minnesota und Mississippi gibt es außerdem Nachwahlen.

- 112 Frauen gehören dem US-Kongress derzeit an - 23 von ihnen sitzen im Senat, 89 im Abgeordnetenhaus.

- Im Rennen um das Abgeordnetenhaus kamen für die Demokraten rund 923 Mio. US-Dollar an Spenden zusammen. Die Republikaner nahmen über 612 Mio. Dollar ein.

- Beim Kampf um den Senat nahmen die Demokraten gut 540 Mio. Dollar Spenden ein, die Republikaner knapp 396 Mio. Dollar (Stand jeweils 30. Oktober).




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