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Arbeitsgemeinschaft der Bückeburger Vereine setzt sich für sportliche Zukunft ein / Entscheidungen nach den Ferien

"Die VTB-Sportler dürfen nicht unter den Tisch fallen"

Bückeburg (bus). Die Arbeitsgemeinschaft der Bückeburger Sportvereine (AG) macht sich für die Mitglieder der im Ableben befindlichen Vereinigten Turnerschaft (VTB) stark. "Es darf nicht passieren, dass Sportler unter den Tisch fallen", drückte AG-Vorsitzender Gerhard Klöpper während eines Pressgesprächs den in der Interessenvertretung vorherrschenden Grundtenor aus. Ob in der Selbstständigkeit, als Untergruppierungen bestehender Vereine oder als normale Vereinsangehörige - den Ex-VTBern müsse eine sportliche Zukunft ermöglicht werden.

veröffentlicht am 08.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

"Der Bückeburger Sport soll und muss in seinen vielfältigen Ausprägungen auch nach dem Ende der Turnerschaft weiterleben", sagte Klöpper. Die AG könne ihren etwa 30 Mitgliedsvereinen zwar keine Vorschriften machen, sei laut Satzung nur Koordinator und Vermittler; vieles könne aber durch langjähriggewachsene und persönliche Vertrauensverhältnisse leichter auf den Weg gebracht werden als in mehr oder weniger anonymen Vereinigungen. Klöpper unterstrich, dass an den bislang gültigen Hallennutzungszeiten vorerst nicht gerüttelt werde. Er empfahl den bisher in der VTB organisierten Sportlernnachdrücklich, sich vor einer Weiterführung der Aktivitäten anderen Vereinen anzuschließen. Was schon wegen des nicht mehr vorhandenen Versicherungsschutzes unbedingt angezeigt sei. Der AG-Vorsitzende, beim VfL Bückeburg in Personalunion Geschäftsführer und Präsidiumsvizepräsident, teilte mit, dass sich nach den VTB-Leichtathleten auch die Volleyballspieler der VTB "definitiv für eine Mitgliedschaft im VfL" ausgesprochen hätten. Aus zahlreichen anderen VTB-Sparten sei "reger Unterhaltungsbedarf" zu vernehmen. Für den VfL signalisierte er eine grundsätzliche Bereitschaft, "allen Gruppen eine Heimat zu geben". Klöpper geht davon aus, dass viele Weichen erst nach den Ferien gestellt werden. Was wohl auch für die Arbeitsgemeinschaft als solche Gültigkeit besitzen dürfte. Deren fünfköpfigemVorstand gehören derzeit drei Personen an, die als Vertreter der VTB gewählt worden waren. Die laut Satzung alle vier Jahre zur Wahl stehende AG-Spitze wird voraussichtlich Mitte September eine Umbesetzung erfahren.




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