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Wennenkamp: Erste Hauptversammlung unter Ortsbrandmeister Thomas Hoppe

Die Wehr hat ihr Haus in Ordnung

Wennenkamp (who). Die Ortsfeuerwehr Wennenkamp ist innerlich und äußerlich in bestem Zustand, hat unter anderem Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz zur Hauptversammlung bescheinigt. „Ihr habt eine Eingangstür, besser wie bei uns im Rathaus“, hatte der Dienstherr der Rintelner Feuerwehren bei seiner Ankunft festgestellt.

veröffentlicht am 23.02.2009 um 19:45 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 17:42 Uhr

Die neue Glastür gehört zum Modernisierungsprogramm, das die Helfer der Taubenberg-Feuerwehr zurzeit in Eigenarbeit leisten und zu dem die Stadt Rinteln das Material beisteuert. Dabei hat die Garage fürs Einsatzfahrzeug bereits ein funktionelles Rolltor bekommen und der Dachboden des Gerätehauses soll eine Wärmedämmung erhalten.

Weil Friedel Garbe nach 18 Jahren als Ortsbrandmeister das Amt des Rintelner Stadtbrandmeisters übernommen hatte, war die Hauptversammlung die erste unter Leitung seines Nachfolgers Thomas Hoppe. „Er hat’s gut gemacht“, attestierten Versammlung und Ehrengäste dem neuen Ortsbrandmeister, der das Geschäft seit vielen Jahren verantwortlich mitgetragen hat. Unter anderem als Gruppenführer und Atemschutzgerätewart seiner Wehr bringt Thomas Hoppe reiche Erfahrung mit. Neben Glückwünschen für die neue Verantwortung hatte sein Vorgänger und Stadtbrandmeister Friedel Garbe die fällige Beförderung zum Brandmeister für ihn mitgebracht. Hoppe selber sprach seinerseits erste Beförderungen für seine Aktiven aus: Bernd Nagel und Dietmar Brand wurden zu 1. Hauptfeuerwehrmännern. Zuvor hatte er Marina Albrecht und Katrin Nagel aus der Jugendfeuerwehr in die Aktivengruppe übernommen: „Nicht mit einer Urkunde, aber dem Dienstplan.“ Die Wahlen der Leitungsspitze der Jugendfeuerwehr gingen ebenfalls reibungslos vonstatten: Marion Garbe und ihre Tochter Bianca Lehmeier-Garbe gehen als Gespann in ihre dritte gemeinsame dreijährige Amtszeit. Mit Thomas Dieckmann zeichnete der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann ein anderes langjährig treues Mitglied für über 25 Dienstjahre aus.

„Wennenkamp ist ja für den Taubenberg so etwas wie eine Stützpunktfeuerwehr mit ihrem Fahrzeug mit Wassertank“, lobte Helmut Schütte als stellvertretender Ortsbürgermeister. Bei insgesamt sieben Einsätzen, darunter drei Bränden, habe sich das „TSF/W“ bereits bestens bewährt, berichtete Thomas Hoppe. Und wie sehr die Wennenkämper hinter ihrer Feuerwehr stehen, zeigt die Tatsache, dass die Jugendfeuerwehr keine Probleme gehabt hat, im Dorf allein genügend Spender für ein zweites Zelt zu mobilisieren. Mit 2877 Euro seien sogar zusätzlich zum Kaufpreis des Zeltes noch 235 Euro für die Anschaffung von Zubehör zusammengekommen, wie Marion Garbe berichtet.




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