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Die Welt unter der Lupe

Bückeburg.„Wir nehmen was unter die Lupe“: Unter diesem Motto hat das diesjährige Sommerfest der Städtischen Kindertagesstätte am Unterwallweg gestanden. „Wir wollen den Forschergeist und die Neugierde der Kinder spielerisch wecken“, sagt Leiterin Iris Wilkening. Das Interesse an der Natur und an Naturphänomenen sollte bei den Jungen und Mädchen möglichst frühzeitig vertieft werden.

veröffentlicht am 06.09.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Es ist ein ungewohnter Anblick, der sich auf dem Sommerfest der Städtischen Kita bietet. Überall sind kleine Experimentierstationen aufgebaut, behandelt werden Themen wie „Magnetismus“, „Lichtarchitektur“, „Schatten“ oder „Wasser“.

Den Kindern gefällt das gemeinsame Forschen sichtlich. „Das macht ganz viel Spaß“, piepst Jan-Luca (5), während er durch ein Mikroskop auf Sand aus dem Vorgarten linst. Was er sieht? „Ganz viele kleine funkelnde Steine.“ Und: „Das sieht ganz anders aus, als in echt.“ Spannend auch die Lichtarchitektur, an der Christian im Raum nebenan baut. Die Farbe verändert sich laufend. Abhängig ist das von der Zusammenstellung der Klötze und dem Einfallswinkel, wie die Kinder lernen. „Wenn ich das anders stelle, leuchtet das anders“, weiß der Sechsjährige jetzt.

Für Leiterin Iris Wilkening ein Beleg, dass sich hier Spiel und Spaß mit einem Lerneffekt verbinden. „Kinder sind ohnehin sehr wissbegierig“, sagt Wilkening. Das Erkennen von Zusammenhängen könne später nützlich sein. „Wir wollen das die Kinder hinterfragen, warum etwas so ist, warum beispielsweise die Wasserläufer auf dem Wasser laufen können“, fasst Wilkening das Konzept zusammen. Für nachhaltiges Lernen auch nach dem Sommerfest sorgt ein ständiger Forscherraum. „Für uns gehört das zu unserem Bildungsauftrag“, bemerkt Wilkening. Und die Kinder? Die haben am gemeinsamen Staunen, Entdecken und Ausprobieren sichtlich ihren Spaß. Jede Station ist dicht umlagert – es gibt Stempel und Urkunden. Und auch für das leibliche Wohl der kleinen Forscher ist, dank einer Würstchenspende des E-Centers am Weinberg und Kuchenspenden der Eltern, gesorgt. Der Förderverein bot selbst gestaltete Kinderstühle zum Verkauf.mig

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