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Bundestrainer "Segelflug"übergibt Leitung an Ulrich Gmelin

Die Zeit ohne Termindruck will Wienzek auf Gomera verbringen

Bückeburg (wop). Nach elf Jahren als Bundestrainer Segelflug hat Rainer Wienzek jetzt das Amt in jüngere Hände gelegt. Sein Nachfolger wurde der langjährige Segelflug- und Hubschrauberlehrer Uli Gmelin. Die Übergabe der Verantwortung geschah in einem "gehobenen" Segelfliegerabend mit ehemaligen Sportsoldaten, Verwandten, Offiziellen des Deutschen Aeroclubs und Kameraden.

veröffentlicht am 05.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:20 Uhr

Da Gmelin neben seiner Hubschrauberfliegerei auch noch die Sportsoldaten der Sportfördergruppe Segelflug betreut hatte, vom damaligen Schulkommandeur Oberst Günter Hannstein 1985 von Neuhausen o.E. dafür an die Schule "gelockt", musste jetzt auch dieser Posten nachbesetzt werden. Der neue Trainer für den Segelfliegernachwuchs ist Oberleutnant "Charly" Pfeifer und kommt aus Laupheim. Für Wienzek ging mit seiner Verabschiedung ein bewegter Abschnitt seines Lebens zu Ende. Vor 40 Jahren hatte ihn der Schulkommandeur, Oberst Heinrich Stümke, mit der Aufstellung der (damals noch militärischen) Bundeswehr-Sportfluggruppe beauftragt, die er über Jahre geführt hat und die vor einiger Zeit mit den Schaumburger Segelfliegern fusionierte. Ab 1983 baute Wienzek die Sportfördergruppe Segelflug für die wehrpflichtigen Spitzensegelflieger der Bundesländer auf, damals noch mit einer Außenstelle in Kaufbeu ren. Nach seiner Pensionierung 1995übernahm er das Amt des Bundestrainers Segelflug für die Jugend-, Damen- und Herrenmannschaft. Seine Zeit ohne Terminkalender will Wienzek auf Gomera verbringen. Zum Abschluss des Abendsübernahm dann die Sportfördergruppe noch einen Hochleistungssegler vom Typ "Duo Discus" als Ausbildungsmaschine. Das 156 000 Euro teure Prachtstück wurde vom Förderverein, der Bundeswehrsportflugvereinigung und von Privatpersonen finanziert.




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