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Dorferneuerung soll fortgeführt werden / Landschaftsstation und Badeteich noch im Gespräch

Die Ziele hat der alte Ortsrat bereits gesteckt

Hohenrode/Strücken (wm). Dass Helmut Dörjes von der Dorfgemeinschaft Hohenrode weiter im Amt des Ortsbürgermeister bleibt, daran hat in Hohenrode kaum jemand Zweifel. Gemeinsam mit Achim Heger und Hartmut Stock als Vertreter der Dorfgemeinschaft Strücken haben die Dorfgemeinschaften mit sechs Sitzen die Mehrheit im gemeinsamen Ortsrat Hohenrode-Strücken.

veröffentlicht am 26.09.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:25 Uhr

Die Ziele der Kommunalpolitik auch für die nächsten Jahre hat bereits der alte Ortsrat gesteckt - der neue wird sie weiterverfolgen. So sind die ersten Projekte der von der EU über Leader-Plus geförderten Dorferneuerung mit der Neugestaltung des Festplatzes, der Verlagerung des Bolzplatzes und dem Ausbau der Straße Vor dem Bergebereits realisiert. Weiter gehen soll es mit der Umgestaltung der Hünenburgstraße, besonders dem Einmündungsbereich. Der Ortsrat steht hier voraussichtlich noch vor dem Problem, die Anlieger überzeugen zu müssen, dass trotz einer Kostenbeteiligung eine Sanierung dieses Bereiches letztlich auch eine Aufwertung der Grundstücke wäre. Auch ein Badeteich im Bereich der Kiesteiche, wie angedacht, wird sich nicht so ohne weiteres realisieren lassen, denn anders als in Engern würde das Gelände nicht dem noch zu gründenden Verein gehören - was eine mögliche Nutzung von vornherein einschränken würde, denn die Rechtsposition eines Badevereins in Hohenrode wäre schlechter als vergleichbar des Badevereins in Engern. Quer durch die Fraktionen hofft man, dass es mit der geplanten Landschaftsstation weitergeht. Seit das letzte Teilstück des Radweges zwischen Hohenrode und Strücken fertig gestellt ist, sind vor allem am Wochenende bereits Hundertschaften von Radfahrern durch Hohenrode unterwegs - auch eine Chance für die Landschaftsstation. Gerlinde Göldner-Dorka hat Radfahrer befragt, die eine Überquerung der Weser mit der Fähre in Großenwieden als zusätzliche Attraktion sehen, ohne dass sich durch den neuen Radweg die Streckenführung bis Rinteln verlängert. Dazu kommt: Von der Hohenroder Seite aus hat man einen besseren Blick auf den Weserkamm mit der Schaumburg und Pagenburg.

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