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Dioxin: Tiere wurden nicht vermarktet

Hameln (ube). Von dem am Donnerstag teilweise gesperrten Ferkelerzeugerbetrieb aus der Nähe von Hameln sind weder Zuchtsauen noch Jungtiere, die durch möglicherweise kontaminiertes Futter mit Dioxin belastet sein könnten, in die Nahrungskette gelangt. Das haben Nachforschungen des Kreisveterinäramtes ergeben. Der mittelgroße Betrieb habe eine einzige Lieferung des Spezialfutters erhalten, sagte Amtstierarzt Dr. Peter Bolten. Deshalb dürfe der Landwirt bis auf Weiteres weder die betroffenen 84 Sauen noch deren 650 Ferkel verkaufen. Derzeit werde geprüft, inwieweit die Tiere mit Dioxin belastet sind. Gewebeproben sollen Klarheit bringen. Diese würden vom Lebensmittelinstitut in Oldenburg untersucht werden, sagte Behördensprecherin Anja Hegener. Die Ergebnisse liegen „wahrscheinlich Anfang übernächster Woche vor“. Unklar ist, ob das Futter belastet war. „Das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel hat Werte für die Belastung der Futtermittel berechnet, die begründen, dass die Lieferung belastet war“, so Bolten. Falls die Untersuchungen zeigen, dass das Fleisch der Tiere mit Dioxin belastet ist, müssen die Tiere getötet und die Kadaver entsorgt werden.

veröffentlicht am 15.01.2011 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 03:22 Uhr

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