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Diskussion: „Agnes Miegel als Vorbild?“

Bad Nenndorf. „Agnes Miegel als Vorbild? – Pro & Contra“ – um diese Frage kreist eine Podiumsdiskussion, zu der das Bündnis gegen Rechtsextremismus „Bad Nenndorf ist bunt“ einlädt. Termin ist am Mittwoch, 14. Mai, um 19 Uhr in der Wandelhalle Bad Nenndorf, Hauptstraße 4.

veröffentlicht am 28.04.2014 um 20:10 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:22 Uhr

Als Diskussionsteilnehmer sind Politikwissenschaftler Joachim Perels, Historikerin Anke Sawahn und Jürgen Uebel, Vorsitzender von „Bad Nenndorf ist bunt“, angekündigt. Angefragt ist außerdem Annemete von Vogel, stellvertretende Vorsitzende der Agnes Miegel Gesellschaft. Die Moderation der Diskussion übernimmt Angelika Henkel vom NDR.

Bei der seit Monaten andauernden Diskussion um Agnes Miegel gehe es weniger um ihre Bedeutung als Schriftstellerin und Dichterin, heißt es in der Ankündigung des Bündnisses. Vielmehr polarisiere ihre Rolle, die sie im faschistischen Deutschland habe.

Der Beschluss des Stadtrates, das Miegel-Denkmal aus dem Kurpark zu entfernen, stoße auf Widerstand einiger Bürger. „Wir fragen uns: Kann Agnes Miegel heute noch als Vorbild dienen? Wie ist ihr politisches Verhalten im Nationalsozialismus aus damaliger und heutiger Sicht zu bewerten? Wie geht eine Stadt, die regelmäßig von Neonazis heimgesucht wird, mit diesem Erbe um?“

Diese und weitere Fragen sollen in der Podiumsdiskussion erörtert werden. Anschließend kann das Publikum Fragen stellen. kil




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