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Groß Hegesdorf und Soldorf bekommen für 33 000 Euro LED-Lampen

Dörfer in völlig neuem Licht

Groß Hegesdorf/Soldorf/Lyhren. Die umwelt- und kostenfreundliche Umrüstung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Apelern schreitet stetig voran. Groß Hegesdorf und Soldorf erhalten in diesem Jahr moderne LED-Leuchten. In 2016 soll die Umrüstung der Laternen in Kleinhegesdorf und Reinsdorf folgen.

veröffentlicht am 31.07.2015 um 17:35 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 22:22 Uhr

Nach Angaben der Apelerner SPD war der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung in den vergangenen Jahren bereits um 40 Prozent gesenkt worden. Nach der Umstellung von Quecksilberhochdruck- auf Natriumdampflampen in den Jahren 2010 und 2011 folgte nämlich in 2014 die Umrüstung der Lyhrener Laternen auf LED-Leuchtmittel. Nun sind die nächsten beiden Orte an der Reihe. Für knapp 33 000 Euro werden in Groß Hegesdorf 35 und in Soldorf 29 Laternen auf LED umgestellt.

Diese sparsamen Leuchten seien zwar teurer als herkömmliche Straßenlampen, der Energieverbrauch lasse sich damit aber nochmals um mehr als 30 Prozent reduzieren. Voraussichtlich von Mai bis Juli 2016 werden nach Angaben der SPD die jeweils 25 bis 30 Jahre alten Leuchten in den Ortsteilen Kleinhegesdorf und Reinsdorf mit LED-Leuchten ersetzt. Damit wäre die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde abgeschlossen.

Nach Angaben von Gemeindedirektor Sven Janisch ist die Umrüstung ein Teil der Dorferneuerung. Es sei ein Ortsteil nach dem anderen „bedient“ worden. Während die Arbeiten an den Laternen eher unspektakulär vonstatten geht, hatte ein anderes Dorferneuerungs-Projekt, die Fußwegsanierung in Lyhren, in diesem Jahr zu Verkehrsbehinderungen geführt. An der Ortsdurchfahrt hatte es deshalb lange Zeit eine Ampelsperrung gegeben. Doch damit ist jetzt Schluss – die Arbeiten sind abgeschlossen. Janisch zufolge hat es dabei nur unwesentliche Verzögerungen gegeben.

Grundsätzlich ist der Gemeindedirektor mit der Entwicklung zufrieden. „Die Dorferneuerung hat Früchte getragen“, so Janisch. Was sich die Gemeinde Apelern bis jetzt vorgenommen habe, sei auch umgesetzt worden.gus




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