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Gemeinde Wiedensahl sieht ihre Kapazitätsgrenze als erreicht an

Dorferneuerung: „Profi“ soll ran

Wiedensahl (gus). Hinsichtlich der Dorferneuerung in Wiedensahl gibt es noch keine wesentlichen Neuigkeiten. Dies hat Bürgermeister Helmut Schaer (SPD) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung eingeräumt. Deshalb soll nun ein „Kümmerer“ eingeschaltet werden, der sich des Programms professionell annimmt.

veröffentlicht am 25.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:42 Uhr

Leider sei die Kommune bei der Planung noch nicht viel weitergekommen. Lediglich das Projekt der Wilhelm-Busch-Route, bei der aber der Landkreis Schaumburg und die Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) federführend sind, sei bereits auf den Weg gebracht. Wiedensahl ist daran beteiligt.

Auch die geplante einheitliche Beschilderung des Wilhelm-Busch-Geburtsorts ist zumindest in sofern in trockenen Tüchern, als deren Realisierung mittlerweile fest eingeplant ist. Auch die Bestückung des Spielplatzes hinter dem „Alten Pfarrhaus“ mit neuen Geräten sei sicher. Das Areal soll mit Wilhelm-Busch-Motiven ausgestattet werden.

Ansonsten sei – auch wegen der „Schaumburger-Friede-Tour“ anlässlich des 900. Geburtstags des Landkreises – nicht viel passiert. Der Grund: Dorferneuerungs-Planer Christian Wiegand war in die gut zweiwöchige Tournee mit eingebunden. Ihm wollte deshalb auch niemand einen Vorwurf machen.

Dennoch sieht Horst Peeck (CDU) die Gemeinde an der Grenze der Kapazitäten, speziell in puncto Dorfplatzgestaltung, die für 2011 weiterhin fest vorgesehen und Herzstück der Wiedensahler Dorferneuerung ist, teilte Schaer diese Sicht. Der Bürgermeister brachte die Vokabel „Kümmerer“ ins Gespräch. Eine dafür zu bezahlende Person wäre demnach fortan für die öffentliche Seite des Programms zuständig. Peeck pflichtete Schaer bei.

Udo Rüffer (SPD) stieß sauer auf, dass es ursprünglich geheißen hatte, dass ein solcher „Profi“ einst von übergeordneter Instanz bezuschusst würde. Dies sei nun vom Tisch. Er ärgerte sich auch darüber, dass nun wohl weitere Kosten auf die Gemeinde zukommen.

Der Rat einigte sich indes darauf, dass es das Beste ist, einen Koordinator beziehungsweise „Kümmerer“ zu engagieren. Dieser solle bei der Dorferneuerung die Richtung vorgeben. Erster Ansprechpartner soll der Hamelner Wiegand sein.




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